Innenministerium: Nicht auf Chemiewaffen-Angriff vorbereitet
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Sicherheit und Notfallvorsorge in Deutschland
Berlin () – Deutschland wäre auf einen möglichen Angriff mit Chemiewaffen nur mangelhaft vorbereitet. Das geht aus einer neuen „Risikoanalyse“ des Bundesinnenministeriums hervor, wie die „Bild“ schreibt.
In dem 38-seitigen Papier werden demnach die Mängel beim Schutz der Bevölkerung vor den Folgen eines Einsatzes von chemischen Kampfstoffen offengelegt. Bei dem durchgespielten „plausiblen Szenario“ mit dem Aufmarsch eines „Aggressors an den östlichen Grenzen“ und drei Anschlagsorten auf dem Bundesgebiet wären Tausende Tote zu befürchten, zitiert „Bild“ aus dem Papier.
Allein bei dem simulierten Angriff auf den in der Analyse genannten Hafen sei demnach mit 8.500 Toten in den ersten 15 Stunden zu rechnen. Mehr als 33.500 weitere Personen würden zum Teil schwer verletzt. Mehrere tausend Personen müssten intensivmedizinisch behandelt werden. Über Tage und Wochen würde es zu mehreren hundert weiteren Todesfällen kommen, zitiert „Bild“ weiter aus der Analyse.
Die Krankenhäuser seien damit heillos überfordert: Die Betten- und Behandlungskapazitäten in deutschen Krankenhäusern mit 1.700 Intensivbetten und 800 Überwachungsbetten reichten „bei Weitem nicht aus“. Hinzu komme, dass es zu wenig Schutzausrüstung und Gegengift wie Atropin gebe.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesinnenministerium, Bild, Bundeswehr
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, deutscher Hafen
Worum geht es in einem Satz?
Deutschland ist laut einer Risikoanalyse des Bundesinnenministeriums unzureichend auf einen möglichen Chemiewaffenangriff vorbereitet, was zu Zehntausenden von Toten und Verletzten sowie einer Überforderung der Krankenhäuser führen würde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Mangelnde Vorbereitung Deutschlands auf Chemiewaffenangriffe
Risikoanalyse des Bundesinnenministeriums
Simuliertes Szenario eines Angriffs an östlichen Grenzen
Mängel beim Bevölkerungsschutz
Hohe zu erwartende Opferzahlen bei einem Angriff
Unzureichende medizinische Kapazitäten in Krankenhäusern
Tausende Tote zu befürchten
8.500 Tote in den ersten 15 Stunden
33.500 weitere Personen schwer verletzt
Mehrere tausend Personen benötigen intensivmedizinische Behandlung
Mehrere hundert weitere Todesfälle über Tage und Wochen
Krankenhäuser heillos überfordert
Betten- und Behandlungskapazitäten reichen nicht aus
Zu wenig Schutzausrüstung und Gegengift verfügbar
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