Sicherheitspolitik in Deutschland im Fokus
Berlin () – Die Bundesregierung stuft Sabotageakte, Cyberangriffe und Desinformationskampagnen in der Sicherheitsplanung erstmals ausdrücklich als Vorstufe eines Krieges ein. Das geht aus einer erweiterten Fassung des Operationsplans Deutschland (OPLAN) hervor, einem vertraulichen Dokument des Verteidigungsministeriums, über das „Politico“ berichtet und das sich gezielt an Länder und Kommunen richtet.
Wörtlich heißt es darin, hybride Maßnahmen könnten „grundsätzlich der Vorbereitung einer militärischen Auseinandersetzung dienen“. Cyberoperationen, Sabotage und Einflusskampagnen werden damit strategisch in dieselbe Logik wie konventionelle militärische Schritte eingeordnet.
Der OPLAN beschreibt Deutschland als zentrale „Drehscheibe“ der Nato: als Operationsbasis und Transitland für den Aufmarsch alliierter Truppen an der Ostflanke. Russland werde zunächst „verdeckt“ mit hybriden Angriffen agieren, um den Nato-Aufmarsch zu behindern oder zu verzögern. Später sei Deutschland ein „priorisiertes Ziel konventioneller Angriffe mit weitreichenden Waffensystemen“ gegen militärische wie zivile Infrastruktur.
Neu ist der Fokus auf die zivile Verteidigung. Die weniger eingestufte Fassung soll die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Akteuren regeln. Der OPLAN arbeitet mit einem Fünf-Phasen-Modell – von früher Bedrohungserkennung über nationale und kollektive Verteidigung bis zur Stabilisierung nach einem Konflikt. Deutschland befinde sich derzeit in der ersten Phase. „Ohne zivile Unterstützung ist Verteidigung nicht möglich“, heißt es. „Zahlreiche Aufgaben erfordern zivile Unterstützung.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Verteidigungsministerium, Nato, Russland
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung betrachtet erstmals Sabotage, Cyberangriffe und Desinformationskampagnen als Vorstufe eines Krieges und integriert diese in den Operationsplan Deutschland (OPLAN), der den Fokus auf zivile Verteidigung und Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Akteuren legt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Einstufung von Sabotageakten und Cyberangriffen als Kriegsvorbereitung
- Erweiterte Fassung des Operationsplans Deutschland (OPLAN)
- Hybride Maßnahmen als strategische Vorstufe militärischer Auseinandersetzungen
- Deutschland als zentrale Drehscheibe der NATO
- Russland setzt auf verdeckte hybride Angriffe zur Behinderung des NATO-Aufmarschs
- Fokussierung auf zivile Verteidigung und Kooperation zwischen militärischen und zivilen Akteuren
- Einsatz eines Fünf-Phasen-Modells zur Bedrohungserkennung und Verteidigung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
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Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einstufung von Sabotageakten, Cyberangriffen und Desinformationskampagnen als Vorstufe eines Krieges
- Strategische Einordnung hybrider Maßnahmen wie konventioneller militärischer Schritte
- Deutschland als zentrale Drehscheibe der NATO
- Verschleierung von hybriden Angriffen durch Russland
- Deutschland als priorisiertes Ziel für konventionelle Angriffe
- Fokus auf zivile Verteidigung und Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Akteuren
- Fünf-Phasen-Modell zur Bedrohungserkennung und Verteidigung
- Notwendigkeit ziviler Unterstützung für effektive Verteidigung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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