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Wirtschaftliche Konflikte in Berlin analysiert
Berlin () – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor wachsenden Verteilungskonflikten in der Bundesregierung fordert ein Ende des Streits um Sozial- und Rentenfragen. „Die Bundesregierung und alle drei Regierungsparteien sollten den Verteilungskampf beilegen und nun zügig faire und wirtschaftlich kluge Lösungen vorlegen“, sagte Fratzscher der „Rheinischen Post“.
Hintergrund ist ein Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten und Haushaltspolitikers Andreas Mattfeldt, der in der „Bild“-Zeitung für eine höhere Rente für Handwerker plädiert hatte. Dazu sagte Fratzscher: „Es entbrennt zunehmend ein Verteilungskampf in der deutschen Politik, da alle nun realisieren, dass wir in Deutschland in den kommenden Jahren den Gürtel werden enger schnallen müssen. Jede der drei Regierungsparteien möchte im Verteilungskampf das eigene Klientel unterstützen.“
Der Streit scheine auch innerhalb der Bundesregierung „weiter zu eskalieren“, so der Ökonom. Fratzscher warnte: „Die Bundesregierung schadet sich selbst mit diesem Verteilungskampf am meisten, da sie handlungsunfähig wird und weiter Vertrauen verspielt.“
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Marcel Fratzscher (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marcel Fratzscher, Andreas Mattfeldt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Bundesregierung, CDU, Rheinische Post, Bild
Wann ist das Ereignis passiert?
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Worum geht es in einem Satz?
Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, warnt vor wachsenden Verteilungskonflikten in der Bundesregierung und fordert ein Ende der Streitigkeiten um Sozial- und Rentenfragen, um handlungsfähig zu bleiben und Vertrauen nicht zu verlieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
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Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marcel Fratzscher zitiert. Er warnt vor wachsenden Verteilungskonflikten in der Bundesregierung und fordert ein Ende der Streitereien um Sozial- und Rentenfragen.
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