Linke fordert Rettung des Jüdischen Krankenhauses in Berlin
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Berliner Gesundheitspolitik in der Krise
Berlin () – Die Berliner Linksfraktion hat den Senat aufgefordert, das Jüdische Krankenhaus vor dem Aus zu bewahren. Der Fraktionsvorsitzende Tobias Schulze teilte am Freitag mit, die drohende Insolvenz des Hauses sei Folge einer jahrzehntelangen Unterfinanzierung durch das Land Berlin.
Er warnte davor, dass ein Verkauf an einen privaten Träger zur Abwicklung führen könnte.
Schulze schlug vor, das Insolvenzverfahren zu nutzen, um eine Partnerschaft mit einem starken kommunalen Träger wie der Charité aufzubauen. Dies biete vor dem Hintergrund der geplanten Krankenhausreform, die größere Verbünde begünstige, eine Zukunftsperspektive und könne auch tarifliche Standards erhalten.
Für die Linksfraktion ist zudem entscheidend, dass das Krankenhaus seinen Charakter als Kiezkrankenhaus für die Bezirke Wedding und Gesundbrunnen behält.
Dazu gehöre der Erhalt von Rettungsstelle und psychiatrischer Abteilung, betonte Schulze.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion, Senat, Jüdisches Krankenhaus, Land Berlin, Charité, Bezirke Wedding, Gesundbrunnen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Jüdisches Krankenhaus, Bezirke Wedding, Gesundbrunnen.
Worum geht es in einem Satz?
Die Berliner Linksfraktion fordert den Senat auf, das Jüdische Krankenhaus vor der Insolvenz zu bewahren und schlägt eine Partnerschaft mit einem kommunalen Träger vor, um den Erhalt und Charakter des Hauses als Kiezkrankenhaus zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Drohende Insolvenz des Jüdischen Krankenhauses
Jahrzehntelange Unterfinanzierung durch das Land Berlin
Bedenken gegen Verkauf an privaten Träger
Bedarf an Erhalt als Kiezkrankenhaus für Wedding und Gesundbrunnen
Wichtige Services wie Rettungsstelle und psychiatrische Abteilung
- Aufforderung der Berliner Linksfraktion an den Senat, das Jüdische Krankenhaus zu bewahren
- Warnung vor Insolvenz und möglichem Verkauf an private Träger
- Vorschlag, Insolvenzverfahren für Partnerschaft mit kommunalem Träger (Charité) zu nutzen
- Betonung der Wichtigkeit des Kiezkrankenhaus-Charakters für die Bezirke Wedding und Gesundbrunnen
- Forderung nach Erhalt von Rettungsstelle und psychiatrischer Abteilung
Welche Konsequenzen werden genannt?
Drohende Insolvenz des Jüdischen Krankenhauses
Möglichkeit der Abwicklung bei Verkauf an privaten Träger
Nutzung des Insolvenzverfahrens zur Partnerschaft mit kommunalem Träger
Zukunftsperspektive durch geplante Krankenhausreform
Erhalt tariflicher Standards
Beibehaltung des Charakters als Kiezkrankenhaus
Erhalt von Rettungsstelle und psychiatrischer Abteilung
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tobias Schulze, dem Fraktionsvorsitzenden der Berliner Linksfraktion, zitiert. Er betont die drohende Insolvenz des Jüdischen Krankenhauses und warnt vor der möglichen Abwicklung bei einem Verkauf an private Träger.