Linke bringt Gesetz für mehr Sozialwohnungen in Thüringen ein

Sozialpolitik in Thüringen: Wohnungsangebote stärken

() – Die Fraktion Die im Thüringer Landtag hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung des sozialen Wohnens eingebracht. Das teilte die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion, Anja Müller, mit.

Der Entwurf sieht unter anderem eine verbindliche Sozialwohnungsquote für Kommunen, die einer neuen Landeswohnungsgesellschaft als gemeinnützige GmbH und stärkere Beteiligungsmöglichkeiten der Kommunen vor, um mehr bezahlbare Wohnungen in öffentlicher und genossenschaftlicher Hand zu schaffen.

Zudem enthält das Paket Regelungen gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum und sieht die Einrichtung von Mietprüfstellen sowie von Mieterbeiräten auf lokaler, regionaler und Landesebene vor. Müller betonte, dass der Markt im Wohnbereich nicht alles sinnvoll regle und Land sowie Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten benötigten.

Die Sicherstellung von gutem und bezahlbarem sei eine Kernaufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Parallel dazu macht die Fraktion Druck für einen besseren Mieterschutz auf Bundesebene und fordert einen bundesweiten Mietendeckel sowie ein Verbot von Energiesperren gegen Mieter. Ein eigener Antrag für einen Thüringer Härtefallfonds für von Energiesperren betroffene Mieter wurde jedoch ebenso wie ein Antrag zur Schließung der Wohnkostenlücke beim von der Regierungskoalition abgelehnt.

Die Linke will die Diskussion um ihre Vorschläge dennoch weiter vorantreiben.

4,3/5 (15 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Satellitenschüssel an Wohnhaus (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Thüringer Landtag, Anja Müller, Kommunen, Landeswohnungsgesellschaft, Mietprüfstellen, Mieterbeiräte, Bundesregierung, Thüringer Härtefallfonds, Bürgergeld.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung des sozialen Wohnens vorgestellt, der unter anderem eine Sozialwohnungsquote, die Gründung einer neuen Landeswohnungsgesellschaft und Maßnahmen gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum beinhaltet, während sie gleichzeitig auf bessere Mieterschutzmaßnahmen auf Bundesebene drängt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Mangel an bezahlbarem Wohnraum
  • Anstieg der Wohnkosten
  • Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit
  • Unzureichende Mieterschutzgesetze
  • Bedarf an öffentlicher Daseinsvorsorge im Wohnungsbereich
  • Zweckentfremdung von Wohnraum
  • Politische Initiative der Fraktion Die Linke

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag bringt Gesetzentwurf zur Stärkung des sozialen Wohnens ein
  • Verbindliche Sozialwohnungsquote für Kommunen vorgesehen
  • Gründung einer neuen Landeswohnungsgesellschaft als gemeinnützige GmbH geplant
  • Stärkere Beteiligungsmöglichkeiten der Kommunen angestrebt
  • Regelungen gegen Zweckentfremdung von Wohnraum enthalten
  • Einrichtung von Mietprüfstellen und Mieterbeiräten auf verschiedenen Ebenen angedacht
  • Müller betont, dass der Wohnungsmarkt nicht alles regelt und mehr Handlungsmöglichkeiten benötigt werden
  • Forderung nach besserem Mieterschutz auf Bundesebene
  • Vorschläge für bundesweiten Mietendeckel und Verbot von Energiesperren
  • Antrag für Thüringer Härtefallfonds und Schließung der Wohnkostenlücke abgelehnt
  • Diskussion um Vorschläge soll weiter vorangetrieben werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung einer verbindlichen Sozialwohnungsquote für Kommunen
  • Gründung einer neuen Landeswohnungsgesellschaft als gemeinnützige GmbH
  • Stärkere Beteiligungsmöglichkeiten der Kommunen an Wohnprojekten
  • Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen in öffentlicher und genossenschaftlicher Hand
  • Regelungen gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum
  • Einrichtung von Mietprüfstellen
  • Einrichtung von Mieterbeiräten auf lokaler, regionaler und Landesebene
  • Erhöhung der Handlungsmöglichkeiten für Land und Kommunen
  • Verbesserung des Mieterschutzes auf Bundesebene
  • Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel
  • Verbot von Energiesperren gegen Mieter
  • Einbringung eines Antrags für einen Thüringer Härtefallfonds
  • Ablehnung von Anträgen zur Schließung der Wohnkostenlücke beim Bürgergeld
  • Fortsetzung der Diskussion über die Vorschläge der Fraktion Die Linke

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Anja Müller betont, dass der Markt im Wohnbereich nicht alles sinnvoll regle und dass Land sowie Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten benötigten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert