Bundeswehrverband zweifelt an Freiwilligkeit beim Wehrdienst

Bundeswehrverband zweifelt an Freiwilligkeit beim Wehrdienst

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Bundeswehrverband zweifelt an Freiwilligkeit beim Wehrdienst

Berlin () – Der Deutsche Bundeswehrverband zweifelt an einem freiwilligen Modell zur personellen Aufstockung der Bundeswehr. „Wir sollen wachsen, von aktuell 180.000 auf künftig 260.000 stehende Truppe plus 200.000 einsatzbereite Reservisten“, sagte Verbandschef André Wüstner dem Radiosender MDR Aktuell.

„Das ist eine komplett neue Ära und natürlich würden wir uns alle wünschen, dass das freiwillig gelingt, mir fehlt allein der Glaube.“ Deswegen sei es gut, dass und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart hätten, dass das „zunächst freiwillig“ geschehen solle. „Dann muss man alle Attraktoren schaffen, dass das gegebenenfalls gelingt. Ich zweifele allerdings bei der Größenordnung, dass es gelingt.“

Klar sei auch, dass die Umstellung auf einen Wehrdienst nicht von jetzt auf gleich gehe, so Wüstner. „Wir haben ja über die letzten Jahre Infrastruktur abgegeben, seit 1990 rund 130 Kasernen aufgelöst.“ Da müssten erst wieder die Voraussetzungen geschaffen werden in den nächsten Jahren.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: André Wüstner (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Bundeswehrverband, MDR Aktuell, Union, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands, André Wüstner, äußert Skepsis gegenüber einem freiwilligen Modell zur personellen Aufstockung der Bundeswehr von 180.000 auf 260.000 Soldaten und betont die Notwendigkeit, geeignete Bedingungen zu schaffen, da die Umstellung auf einen Wehrdienst Zeit benötigen wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für André Wüstners Zweifel an der geplanten personellen Aufstockung der Bundeswehr liegt in der angestrebten Erhöhung der Truppenstärke von 180.000 auf 260.000 Soldaten sowie 200.000 Reservisten. Er weist darauf hin, dass diese Veränderung in einem neuen, freiwilligen Modell erfolgen soll und dass die notwendige Infrastruktur und Anreize fehlen, um dies erfolgreich umzusetzen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Deutsche Bundeswehrverband äußert Skepsis gegenüber dem geplanten freiwilligen Modell zur Aufstockung der Truppenstärke und betont die Notwendigkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um dies zu ermöglichen. Verbandschef André Wüstner weist darauf hin, dass die Rückkehr zum Wehrdienst sowie die Wiederherstellung der notwendigen Infrastruktur Zeit benötigen wird.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Zweifel an der Umsetzung eines freiwilligen Modells zur personellen Aufstockung, Notwendigkeit, Attraktoren zu schaffen, Schwierigkeiten bei der Umstellung auf einen Wehrdienst, Rückgabe der Infrastruktur, Auflösung von 130 Kasernen seit 1990, Schaffung von Voraussetzungen in den nächsten Jahren.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von André Wüstner, dem Verbandschef des Deutschen Bundeswehrverbands, zitiert. Er äußert Zweifel an einem freiwilligen Modell zur Aufstockung der Bundeswehr und sagt: "Ich zweifele allerdings bei der Größenordnung, dass es gelingt," und betont, dass eine Umstellung auf einen Wehrdienst Zeit benötige, da in den letzten Jahren viele Infrastrukturen aufgegeben wurden.

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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