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Bundeswehrverband für Aufstockung der Truppe auf 260.000 Soldaten
Berlin () – Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, hält eine Aufstockung der Bundeswehr von jetzt rund 180.000 auf bis zu 260.000 Soldaten für nötig, um den Anforderungen der Nato und der Bedrohung durch Russland gerecht werden zu können. Dazu solle im Gesetz über den Neuen Wehrdienst vorsorglich ein Pflichtelement eingebaut werden: „Die Bundeswehr muss definitiv größer sein als die 203.300 Soldatinnen und Soldaten, die vor der Pandemie als Zielgröße ursprünglich bis 2025 benannt wurden“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben).
„Die künftige Zielgröße hängt von der Ausgestaltung der Nato-Fähigkeitsziele und der Lastenübernahme durch Deutschland ab. Aber ich gehe davon aus, dass wir, je nachdem, was auf dem Nato-Gipfel beschlossen wird, zwischen 40.000 und 60.000 Soldaten zusätzlich benötigen. Das bedeutet, dass die aktive Truppe schrittweise auf bis zu 260.000 Soldaten aufwachsen müsste. Daraus muss dann gleichzeitig eine leistungsfähige Reserve entwickelt werden, um auf die vom Generalinspekteur genannte Zielgröße von insgesamt 460.000 Soldaten zu kommen.“
Wüstner fügte hinzu: „Mit Blick auf den Nato-Gipfel und darauf, was Deutschland dort zusagen wird, kann ich mir den Neuen Wehrdienst ohne ein Pflichtelement nicht vorstellen. Man muss schnellstmöglich die Erfassung ermöglichen, das beinhaltet ein Anschreiben und sodann einen Erstkontakt, am besten gleich kombiniert mit einer neuen Form der Musterung.“
Unabhängig von der Frage, in welcher Zahl sich Freiwillige bis Ende 2026 melden, müsse das Verteidigungsministerium zudem „schon heute ein eventuelles Umschalten auf eine Pflicht vorbereiten, weil deren Planung, Organisation und Umsetzung 18 bis 20 Monate dauern würde und wir es uns nicht leisten können, nach einer politischen Entscheidung noch mal 20 Monate dafür ins Land gehen zu lassen“, so Wüstner. „Man muss also zweigleisig fahren. Die Pflicht sollte wie eine Art Versicherung im Sinne der Vorsorge vorbereitet sein, damit wir den Hebel nach einer politischen Entscheidung sofort umlegen können.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldat mit G36 (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
André Wüstner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutscher Bundeswehrverband, Nato, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Verteidigungsministerium, Generalinspekteur
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, fordert eine Erhöhung der Bundeswehr von 180.000 auf bis zu 260.000 Soldaten, um den Nato-Anforderungen und der Bedrohung durch Russland gerecht zu werden, und schlägt vor, ein Pflichtelement im neuen Wehrdienstgesetz einzuführen, um eine schnelle Reaktion auf politische Entscheidungen zu ermöglichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Forderung nach einer Aufstockung der Bundeswehr ist die zunehmende Bedrohung durch Russland und die Anforderungen der NATO. Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, betont die Notwendigkeit einer größeren Truppe, um sicherzustellen, dass Deutschland seinen Verpflichtungen innerhalb der NATO gerecht werden kann, insbesondere im Hinblick auf strategische Ziele, die auf dem bevorstehenden NATO-Gipfel festgelegt werden könnten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel äußert André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, die Notwendigkeit einer Aufstockung der Bundeswehr auf bis zu 260.000 Soldaten, um den Anforderungen der NATO und der Bedrohung durch Russland gerecht zu werden. Er fordert eine frühzeitige Vorbereitung auf eine mögliche Wehrpflicht, um schnell auf politische Entscheidungen reagieren zu können.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Aufstockung der Bundeswehr auf bis zu 260.000 Soldaten, Entwicklung einer leistungsfähigen Reserve, Erhöhung der aktiven Truppe, Notwendigkeit eines Pflichtelements im neuen Wehrdienst, Vorbereitung auf einen möglichen Umschaltprozess zur Wehrpflicht, langfristige Planung von 18 bis 20 Monaten für die Umsetzung, schnelle Erfassung und Erstkontakt mit Freiwilligen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Vorsitzenden des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, zitiert. Er fordert eine Aufstockung der Bundeswehr auf bis zu 260.000 Soldaten, um den Anforderungen der NATO und der Bedrohung durch Russland gerecht zu werden. Zusätzlich betont er die Notwendigkeit, den Neuen Wehrdienst mit einem Pflichtelement vorzubereiten, um schnell auf politische Entscheidungen reagieren zu können.
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