Ernährungsindustrie begrüßt Stopp von Klingbeils Zuckersteuer

Ernährungsindustrie begrüßt Stopp von Klingbeils Zuckersteuer

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Wirtschaftliche Debatte um Zuckersteuer in Berlin

() – Die Ernährungsindustrie begrüßt den vorläufigen Stopp der von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke. „Endlich ein Machtwort des Kanzlers“, sagte Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und des Lebensmittelverbandes, der „Rheinischen Post“.

Es sei gut, „diesen vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Gesetzentwurf vorerst zu stoppen“, ergänzte Minhoff. Die sei weiterhin bereit, zusammen darüber zu sprechen, „wie man und Gesundheit sinnvoll zusammenbringt, ohne die Bürger zu belasten“.

Das Bundeskanzleramt hat den Entwurf des Finanzministers vorerst aufgehalten. Er weiche vom Vorschlag der Finanzkommission Gesundheit ab und sei „in dieser Form in der nicht mehrheitsfähig“, hieß es aus Regierungskreisen.

Die SPD-Bundestagsfraktion reagierte dagegen verärgert auf den Stopp der Zuckersteuerpläne. Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der Zeitung: „Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Beratung über eine Zuckersteuer zu blockieren.“ Eine Zuckersteuer setze Anreize für gesündere Produkte, beuge Krankheiten vor und entlaste langfristig das Gesundheitssystem. Prävention sei auch keine Bevormundung, sondern eine Investition in ein längeres und gesünderes Leben. Vor allem aber kämen die Einnahmen dem Gesundheitssystem zugute, erklärte Limbacher.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Lars Klingbeil am 30.09.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Lars Klingbeil, Christoph Minhoff, Esra Limbacher

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), SPD-Bundestagsfraktion, Bundeskanzleramt, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Lebensmittelverband, Finanzkommission Gesundheit

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Ernährungsindustrie begrüßt den vorläufigen Stopp von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke, während die SPD-Bundestagsfraktion den Blockierungsgrund kritisiert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorläufiges Stoppen der Pläne des Bundesfinanzministers Lars Klingbeil für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke durch das Bundeskanzleramt, weil der Entwurf vom Vorschlag der Finanzkommission Gesundheit abweicht und in dieser Form in der Regierung nicht mehrheitsfähig ist

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ernährungsindustrie begrüßt den vorläufigen Stopp der Pläne zur Steuer auf zuckerhaltige Getränke
  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil habe damit aus Sicht der Industrie ein Machtwort vom Kanzler erreicht
  • Regierungskreise: Entwurf sei von der Finanzkommission Gesundheit abweichend und in dieser Form in der Regierung nicht mehrheitsfähig, deshalb Stopp
  • SPD-Bundestagsfraktion reagiert verärgert
  • SPD nennt keinen vernünftigen Grund für die Blockade der Beratung über eine Zuckersteuer
  • SPD argumentiert mit Anreizen für gesündere Produkte, Krankheitsvorbeugung und Entlastung des Gesundheitssystems
  • SPD betont, Prävention sei Investition und Einnahmen kämen dem Gesundheitssystem zugute

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine Steuer auf zuckerhaltige Getränke wird vorläufig eingeführt
  • Die Beratung und mögliche Einführung einer Zuckersteuer wird vorerst gestoppt
  • Einnahmen, die dem Gesundheitssystem zugutekommen sollten, bleiben zunächst aus
  • Das Gesundheitssystem wird nicht kurzfristig durch entsprechende Einnahmen entlastet
  • Vorbeugende Maßnahmen über Anreize für gesündere Produkte werden vorerst nicht umgesetzt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es werden mehrere Stellungnahmen/Reaktionen zitiert, u. a. von Christoph Minhoff („Endlich ein Machtwort…“) und Esra Limbacher (z. B. „Es gibt keinen vernünftigen Grund…“) sowie zusätzlich Aussagen aus „Regierungskreisen“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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