Politik: Zuckersteuer in Berlin
Berlin () – Die Verbraucherzentralen haben die Pläne des Bundesfinanzministeriums für eine Steuer für zuckerhaltige Getränke begrüßt.
„Es ist richtig, dass das Bundesfinanzministerium bei der Zuckersteuer keine Ausnahmen für Getränke mit Süßstoffen schaffen will“, sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV). „Für eine gesündere Ernährung müssen alle Getränke einbezogen werden, denen Zucker oder Süßstoffe zugesetzt werden.“
Die Zuckersteuer sei wichtig zur Gesundheitsprävention und dürfe kein Instrument zur Haushaltssanierung sein. „Deshalb sollten die Einnahmen konsequent in die Ernährungsprävention fließen“, so Pop.
Zudem mache eine Zuckersteuer Getränke nicht automatisch teurer. „Hersteller können und sollen den Zuckergehalt ihrer Produkte senken. Genau dieser Anreiz zu gesünderen Rezepturen ist ihr eigentlicher Zweck“, sagte die VZBV-Vorständin.
Das Bundesfinanzministerium hat ein Eckpunktepapier zur geplanten Zuckersteuer vorgelegt. Es sieht vor, auch Getränke in die Steuer einzubeziehen, denen Süßstoffe zugesetzt worden sind. Limonaden, Smoothies, Nektar und getreidebasierte Drinks wie Hafermilch wären von der Steuer ebenfalls betroffen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ramona Pop
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verbraucherzentralen, Bundesfinanzministerium, Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Ramona Pop, Bundesverband VZBV
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Verbraucherzentralen begrüßen die geplante Zuckersteuer des Bundesfinanzministeriums, weil sie konsequent auch zucker- und süßstoffhaltige Getränke einbezieht, Gesundheitsprävention fördern statt Haushaltszwecken zu dienen soll und Hersteller durch den Anreiz zu zuckerärmeren Rezepturen unterstützen würde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne des Bundesfinanzministeriums für eine Steuer für zuckerhaltige Getränke
- Eckpunktepapier zur geplanten Zuckersteuer, das auch Getränke mit zugesetzten Süßstoffen einbezieht
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Verbraucherzentralen haben die Pläne des Bundesfinanzministeriums für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke begrüßt
- Ramona Pop sagte, dass keine Ausnahmen für Getränke mit Süßstoffen geschaffen werden sollen
- Die Verbraucherzentrale warnte davor, dass die Zuckersteuer nicht zur Haushaltssanierung genutzt werden dürfe
- Die Einnahmen sollen konsequent in die Ernährungsprävention fließen
- Die Verbraucherzentrale betonte, dass eine Zuckersteuer Getränke nicht automatisch teurer mache, weil Hersteller den Zuckergehalt senken sollen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Gesundheitsprävention durch eine steuerliche Lenkungswirkung
- Einbeziehung aller gezuckerten und mit Süßstoffen versetzten Getränke in die Ernährungsprävention
- Zweckbindung der Einnahmen für Ernährungsprävention statt Haushaltsanwendung
- Anreiz für Hersteller zur Senkung des Zuckergehalts und Entwicklung gesünderer Rezepturen
- Potenziell sinkende Zuckerwerte in Getränken durch Rezepturänderungen statt pauschaler Preissteigerungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Ramona Pop (Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, VZBV) wird mit Stellungnahmen zur geplanten Zuckersteuer zitiert.
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