Gescheiterte UN-Bewerbung: Spahn verteidigt deutsche Israel-Politik

Gescheiterte UN-Bewerbung: Spahn verteidigt deutsche Israel-Politik

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Politik: Jens Spahn zur Israel-Politik Deutschlands

Berlin () – Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat die deutsche Israel-Politik verteidigt. Man wolle Israel unterstützen, sagte Spahn dem „Interview der Woche“ der ARD nach dem Scheitern Deutschlands mit der Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Wenn Deutschland deswegen von einem anderen Land nicht gewählt werde, könne er das gut akzeptieren. „Dann will ich die Stimme im Zweifelsfall gar nicht“, sagte der CDU-Politiker.

Spahn nannte Israel einen Partnerstaat. Man sei einer der wichtigsten und stärksten Unterstützer Israels, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, dem Partnerstaat, dem man historisch, aber auch ganz aktuell verbunden sei.

Nach der gescheiterten Bewerbung hatte es Kritik an der Haltung Deutschlands gegeben. Unter anderem wird der Bundesregierung vorgeworfen, nicht kritisch genug gegenüber dem Vorgehen Israels im Gaza-Krieg gewesen zu sein.

Mit Blick auf die Pläne für eine Pflegereform verteidigte Spahn Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Er finde, die Ministerin mache einen schweren, aber notwendigen Schritt und lege ein ausgewogenes Paket vor.

Niemand kürze gerne Leistungen. Aber die Pflegeversicherung sei „pleite“, es gebe ein „Milliardendefizit“. Das Geld, das man nicht durch mehr Wachstum eingenommen habe, sei jetzt nicht da – bei gleichzeitig alternder Gesellschaft. Vor gut 20 Jahren habe es zwei Millionen Pflegebedürftige in Deutschland gegeben, mittlerweile seien es sechs Millionen Menschen, die aus der Pflegeversicherung unterstützt würden. Das sei eine weiter steigende Zahl, weil die Gesellschaft älter werde und weil man auch die Leistung ausgeweitet habe. Es profitierten mehr Menschen von der Unterstützung, aber es müsse finanzierbar bleiben.

Auf die Frage, ob er sich in ferner Zukunft auch mal das Kanzleramt vorstellen könnte, sagte Spahn, er sei da, wo er sei, „wirklich gerade ziemlich glücklich“. Er sei überzeugter und gern Parlamentarier und mache den Job als Fraktionschef gern und mit Freude. Das Parlament sei „die Herzkammer der Demokratie“. Da werde für 84 Millionen Menschen entschieden, was gelte. Er sei gern der Vorsitzende der größten Fraktion, so Spahn.

Auf die Frage, ob er angesichts der Lage des Landes nachts genauso gut schlafe wie der Kanzler, der das kürzlich von sich behauptet hatte, sagte Spahn, er „schlafe tatsächlich auch gut“. Mit der Heroisierung, nur vier oder fünf Stunden zu schlafen, könne er nichts anfangen. Seine Entscheidung und auch seine Laune sei besser, wenn er ausgeschlafen sei. Das heiße aber nicht, wenn man gut schlafe, dass einen die Dinge nicht besorgen. Die Lage des Landes besorge ihn natürlich.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jens Spahn (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Jens Spahn, Nina Warken.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Jens Spahn, CDU, ARD, Israel, Bundesregierung, Gesundheitsministerin Nina Warken, Pflegeversicherung, Fraktionschef

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Worum geht es in einem Satz?

Jens Spahn verteidigt die deutsche Unterstützung für Israel und äußert sich positiv über die Pflegereform, während er sich zugleich zu seiner Zufriedenheit in der Rolle als Fraktionschef der CDU bekennt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Deutschland scheiterte bei der Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat
  • Kritik an Deutschlands Haltung zu Israel im Kontext des Gaza-Kriegs
  • Vorwurf mangelnder kritischer Position gegenüber Israel
  • Spahn verteidigt die Unterstützung für Israel als Partnerstaat
  • Erwähnung der historischen und aktuellen Verbindungen zwischen Deutschland und Israel
  • Anstieg der Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland
  • Finanzielle Probleme der Pflegeversicherung
  • Spahns aktuelle Zufriedenheit mit seiner politischen Rolle

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jens Spahn verteidigt die deutsche Israel-Politik
  • Deutschland will Israel unterstützen, unabhängig von UN-Sicherheitsrat-Bewerbung
  • Spahn akzeptiert, wenn Deutschland von anderen Ländern nicht gewählt wird
  • Israel wird als Partnerstaat und einzige Demokratie im Nahen Osten bezeichnet
  • Kritik an Deutschlands Haltung im Gaza-Krieg nach gescheiterter Bewerbung
  • Spahn verteidigt Gesundheitsministerin Nina Warken und Pflegereform
  • Pflegeversicherung hat ein Milliardendefizit, Zahl der Pflegebedürftigen wächst
  • Spahn ist glücklich als Fraktionschef und sieht das Parlament als zentralen Ort der Demokratie
  • Er schläft gut, kann aber die besorgniserregende Lage des Landes nicht ignorieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Akzeptanz möglicher Nichtwahl durch andere Länder
  • Überprüfung der deutschen Israel-Politik
  • Kritik an der Haltung Deutschlands im Gaza-Konflikt
  • Notwendigkeit zur Reform der Pflegeversicherung
  • Hinweis auf steigende Zahl der Pflegebedürftigen
  • Finanzielle Herausforderungen der Pflegeversicherung
  • Betonung der Rolle des Parlaments in der Demokratie
  • Positive Selbsteinschätzung bezüglich der aktuellen Position
  • Bewusstsein für die Sorgen über die Lage des Landes

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Spahn zitiert, der die deutsche Israel-Politik verteidigt und erklärt, dass er die Stimme im UN-Sicherheitsrat im Zweifelsfall nicht möchte, wenn das Land wegen Deutschlands Haltung nicht wählt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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