Grüne fordern Mutterschutz für selbstständige Frauen in Sachsen-Anhalt

Mutterschutz für Selbstständige in Sachsen-Anhalt

() – Die Landtagsfraktion der in -Anhalt hat die Landesregierung aufgefordert, eine Initiative zum Mutterschutz für selbstständige zu starten. Das teilte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Olaf Meister, nach einer Landtagsdebatte mit.

Er kritisierte, dass selbstständige Frauen im Fall einer das volle wirtschaftliche Risiko trügen und oft aus Existenzangst weiterarbeiten müssten, obwohl sie es gesundheitlich nicht sollten.

Meister sagte, eine gesetzliche Lösung auf Bundesebene lasse trotz Ankündigungen auf sich warten. Sachsen-Anhalt dürfe nicht abwarten, sondern müsse mit Kammern und Verbänden ein Modell für eine finanzielle Überbrückung entwickeln und zugleich im Bundesrat für eine bundesweite Regelung Druck machen.

Die Schutzlücke sei ein strukturelles Problem und kein Randthema.

Der Sprecher verwies zudem auf die demografische Situation im Land, wo es in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen rechnerisch 115 Männer auf 100 Frauen gebe. Jede Gründerin, die wegen fehlender Absicherung auf eine Selbstständigkeit verzichte, sei ein Verlust für Innovation und Wirtschaftskraft, so Meister.

Kurz vor dem Internationalen Frauentag gelte: ‚Mehr als Blumen. Jetzt Taten.‘

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grünen-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Landesregierung Sachsen-Anhalt, Olaf Meister, Kammern, Verbänden, Bundesrat

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen in Sachsen-Anhalt fordern eine Initiative zum Mutterschutz für selbstständige Frauen, um ihrer wirtschaftlichen Existenz und Gesundheit bei Schwangerschaften besser Rechnung zu tragen, während sie eine bundesweite gesetzliche Regelung einfordern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der Grünen-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt
  • Fehlender Mutterschutz für selbstständige Frauen
  • Wirtschaftliches Risiko für schwangere Selbstständige
  • Existenzangst während der Schwangerschaft
  • Ausbleibende gesetzliche Lösung auf Bundesebene
  • Dringlicher Handlungsbedarf in Sachsen-Anhalt
  • Notwendigkeit von Modellen für finanzielle Überbrückung
  • Demografische Situation (Verhältnis Männer zu Frauen)
  • Verlust von Gründerinnen für Innovation und Wirtschaftskraft
  • Kurz vor dem Internationalen Frauentag

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Initiative für Mutterschutz für selbstständige Frauen
  • Kritische wirtschaftliche Risiken für schwangere Selbstständige
  • Entwicklung eines Modells für finanzielle Überbrückung gefordert
  • Druck auf Bundesebene für gesetzliche Regelung notwendig
  • Identifizierung der Schutzlücke als strukturelles Problem
  • Verweis auf demografische Ungleichheit und deren Auswirkungen
  • Verlust von Gründerinnen als Risiko für Innovation und Wirtschaftskraft

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Landtagsfraktion der Grünen in Sachsen-Anhalt zitiert, insbesondere von Olaf Meister, der auf die Notwendigkeit einer Initiative zum Mutterschutz für selbstständige Frauen hinweist und die bestehenden Probleme kritisiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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