Grüne fordern eigenes Budget für Ortschaftsräte in Sachsen-Anhalt

Politik: Grüne fordern Budget für Ortschaftsräte in Sachsen-Anhalt

Magdeburg () – Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die in hat die Einführung eines festen Budgets für Ortschaftsräte gefordert. Jeder gewählte Ortschaftsrat soll nach dem Willen der Grünen künftig 5.000 pro Jahr zur freien Verfügung erhalten, um vor Ort handeln zu können, ohne für jede Maßnahme auf entfernte Beschlüsse warten zu müssen.

Das teilte der wirtschaftspolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Olaf Meister, mit.

Meister erklärte, Ortschaftsräte seien die demokratische Basis. ‚Wer gewählt ist, muss auch gestalten können. Ohne eigenes wird Ehrenamt zur Bittstellerei und das dürfen wir nicht länger hinnehmen‘, sagte er.

Gerade in flächengroßen Kommunen wie , Möckern oder Zerbst/Anhalt sei dies entscheidend. ‚Wo Wege lang sind, muss Demokratie nah bleiben‘, so Meister.

Bei rund 1.000 gewählten Ortschaftsräten im Land würde das Gesamtvolumen etwa fünf Millionen Euro jährlich betragen. ‚Das ist für das Land überschaubar, für die Orte aber wirksam und ein klares Signal gegen Frust im Ehrenamt‘, sagte Meister. Die Umsetzung sei rechtlich einfach möglich durch eine Anpassung des Kommunalrechts und des Finanzausgleichsgesetzes.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Olaf Meister (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bündnis 90/Die Grünen, Ortschaftsräte, Gardelegen, Möckern, Zerbst/Anhalt, Kommunalrecht, Finanzausgleichsgesetz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Magdeburg, Gardelegen, Möckern, Zerbst/Anhalt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt fordert ein jährliches Budget von 5.000 Euro für fiecare Ortschaftsrat, um ehrenamtliches Handeln zu fördern und die lokale Demokratie zu stärken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
  • Einführung eines festen Budgets für Ortschaftsräte
  • Ortschaftsräte sollen 5.000 Euro pro Jahr erhalten
  • Ziel: Eigenständigkeit der Ortschaftsräte stärken
  • Bekämpfung von Frustration im Ehrenamt
  • Zustimmung zu lokalem Handeln ohne auf entfernte Beschlüsse warten zu müssen
  • Relevanz für flächengroße Kommunen
  • Vorschlag zur Anpassung des Kommunalrechts und Finanzausgleichsgesetzes

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung eines festen Budgets für Ortschaftsräte
  • Jeder Ortschaftsrat erhält 5.000 Euro pro Jahr
  • Möglichkeit zur freien Verfügung von Geldern
  • Erhöhung der Handlungsfähigkeit vor Ort
  • Reduzierung von Abhängigkeiten bei Maßnahmen
  • Stärkung der demokratischen Basis
  • Vermeidung von Frustration im Ehrenamt
  • Rechtlich einfache Umsetzung durch Anpassung des Kommunalrechts und Finanzausgleichsgesetzes
  • Positiver Einfluss auf flächengroße Kommunen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Olaf Meister, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktion, zitiert. Er betont, dass Ortschaftsräte eine demokratische Basis sind und dass ohne eigenes Geld Ehrenamt zur Bittstellerei wird.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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