SPD knüpft Reform der Einkommensteuer an Bedingungen

Politische Auseinandersetzung um Steuerreform in Berlin

Berlin () – Im Streit um eine Entlastung bei der Einkommensteuer zeichnet sich ein neuer Konflikt zwischen und SPD ab. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Roloff, begrüßte im „Handelsblatt“ (Montagausgabe) zwar bei der CDU, fordert aber höhere Abgaben für Spitzenverdiener. Auch bei den -Plänen stellt er sich quer.

Roloff sagte der Zeitung, es sei „sehr zu begrüßen, dass die CDU den Handlungsbedarf bei der Einkommensteuer jetzt auch erkannt hat“. Es brauche „dringend eine Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen“. Das führe zu mehr Kaufkraft und Nachfrage und damit auch zu mehr Wachstum.

CDU-Generalsekretär Carsten hatte vorgeschlagen, die Schwelle für den Spitzensteuersatz von derzeit rund 68.000 Jahresbrutto auf 80.000 Euro anzuheben. So solle der sogenannte „Mittelstandsbauch“ im Tarifverlauf abgeflacht werden. Eine Umsetzung peilt er zur Mitte der laufenden Legislaturperiode an.

Roloff hält eine Verschiebung der Schwelle grundsätzlich für möglich – allerdings nur als Teil eines größeren Pakets. „Eine Verschiebung der Schwelle für den Spitzensteuersatz als Teil eines Maßnahmenpakets kann mit Blick auf mittlere Einkommen sinnvoll sein“, sagte er. Zugleich machte der SPD-Politiker klar: „Spitzeneinkommen müssen allerdings mehr beitragen als aktuell – über einen höheren Spitzensteuersatz für die höchsten Einkommen.“

Deutlich ablehnend äußerte sich Roloff zu dem Vorstoß Linnemanns, im Zuge der anstehenden Bürgergeld-Reform strengere Regeln beim Hinzuverdienst zu verankern. „Der Vorschlag zur Anrechnung von Hinzuverdienst beim Bürgergeld ist nicht schlüssig und würde zu weniger geleisteten Stunden führen“, sagte er. Stattdessen brauche es „Anreize um, wenn möglich, eher mehr zu arbeiten“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Union, SPD, CDU, Handelsblatt

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Im Streit um die Einkommensteuer-Entlastung fordert SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff zwar von der CDU eine Erhöhung der Steuerfreigrenze für den Spitzensteuersatz, bleibt jedoch darauf bestehen, dass Spitzeneinkommen mehr zur Finanzierung beitragen sollten, und lehnt strengere Hinzuverdienstregeln bei der Bürgergeld-Reform ab.

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  • SPD-Politiker Sebastian Roloff begrüßt CDU-Handlungsbedarf
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  • Roloff offen für Verschiebung der Schwelle, jedoch nur im großen Paket
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  • Roloff fordert Anreize für mehr Arbeitsstunden

Welche Konsequenzen werden genannt?

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  • Ablehnung des Vorschlags zur Anrechnung von Hinzuverdienst beim Bürgergeld
  • Besorgnis über weniger geleistete Arbeitsstunden
  • Bedarf an Anreizen für mehr Arbeitsinput

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sebastian Roloff, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, zitiert. Er begrüßt die Erkenntnis der CDU über den Handlungsbedarf bei der Einkommensteuer und fordert höhere Abgaben für Spitzenverdiener.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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