Spritpreise: Union und SPD uneins über "Übergewinnsteuer"

Wirtschaftspolitik in Berlin: Übergewinnsteuer im Fokus

() – Vertreter von und SPD sind sich uneins über die Abschöpfung von Übergewinnen in der Mineralölbranche als Antwort auf steigende Sprit- und Ölpreise.

„Steuerliche Eingriffe müssen gut begründet und rechtssicher ausgestaltet sein“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion im , Andreas Lenz (CSU), den Zeitungen der „Mediengruppe “ (Donnerstagausgaben). „Eine `Übergewinnsteuer` klingt politisch naheliegend, ist aber ökonomisch und juristisch anspruchsvoll und wirft erhebliche Abgrenzungsfragen auf.“

Klar sei aber auch, „dass die Situation nicht von Konzernen ausgenutzt werden darf“, sagte der CSU-Politiker. „Der Staat, die Wettbewerbsbehörden müssen also genau hinschauen, was am Markt passiert und gegebenenfalls eingreifen.“

Sebastian Roloff (SPD) plädierte hingegen für eine Abgabe auf sogenannte „Übergewinne“, die in der Krise erzielt wurden. Es dürfe nicht sein, dass „ein paar große Mineralölkonzerne zusätzliche Gewinne aus einer Krisensituation ziehen“ und die Entlastungen nicht bei den Verbrauchern ankommen, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag. „Deshalb sollten kriegsbedingte Zusatzgewinne oder missbräuchlich erzielte Sondergewinne abgeschöpft werden. In der Energiepreiskrise nach dem Überfall Russlands auf die haben wir bereits gute Erfahrungen mit einer solchen Übergewinnsteuer gemacht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sebastian Roloff (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, CSU, Mediengruppe Bayern

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Union und SPD sind sich uneinig über die Einführung einer Übergewinnsteuer auf Mineralölkonzerne zur Bekämpfung steigender Sprit- und Ölpreise, wobei die Union steuerliche Bedenken äußert und die SPD eine solche Abgabe fordert, um Krisengewinne abzuschöpfen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Sprit- und Ölpreise
  • Krisensituation durch den Überfall Russlands auf die Ukraine
  • Hohe Gewinne der Mineralölkonzerne in der Krise
  • Uneinigkeit zwischen Union und SPD über Maßnahmen
  • Forderungen nach staatlichem Eingreifen und Übergewinnsteuer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Uneinigkeit zwischen Union und SPD über Abschöpfung von Übergewinnen in der Mineralölbranche
  • Andreas Lenz (CSU) betont Notwendigkeit von gut begründeten, rechtssicheren steuerlichen Eingriffen
  • Kritik an Übergewinnsteuer wegen ökonomischer und juristischer Herausforderungen
  • Lenz fordert genaue Beobachtung des Marktes durch Staat und Wettbewerbsbehörden
  • Sebastian Roloff (SPD) plädiert für Abgabe auf Übergewinne aus Krisen
  • Warnung vor Profitierung großer Mineralölkonzerne aus Krisensituationen
  • Bezug auf positive Erfahrungen mit Übergewinnsteuer in der Energiepreiskrise nach Russlands Überfall auf die Ukraine

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Uneinigkeit zwischen Union und SPD
  • Notwendigkeit guter Begründung für steuerliche Eingriffe
  • Ökonomische und juristische Herausforderungen bei der Übergewinnsteuer
  • Abgrenzungsfragen müssen geklärt werden
  • Notwendigkeit staatlicher Kontrolle und Eingreifen
  • Forderung nach Abgabe auf Übergewinne
  • Verhindern von Gewinnnutzung durch Mineralölkonzerne
  • Notwendigkeit, Verbraucher zu entlasten
  • Erfahrungen mit Übergewinnsteuer in der Energiepreiskrise

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen zitiert. Andreas Lenz (CSU) äußert sich kritisch zur Einführung einer Übergewinnsteuer und betont die Notwendigkeit gut begründeter steuerlicher Eingriffe, während Sebastian Roloff (SPD) für eine Abgabe auf Übergewinne plädiert, um die Verbraucher zu entlasten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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