Netanjahu nimmt Einladung für Trumps "Friedensrat" an

Politische Entwicklungen in Jerusalem

Jerusalem () – Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald , seinem „Friedensrat“ beizutreten, angenommen.

„Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab bekannt, dass er die Einladung von US-Präsident angenommen hat und dem Obersten Friedensrat, der sich aus Staats- und Regierungschefs der Welt zusammensetzen wird, als Mitglied beitreten wird“, teilte Netanjahus Büro am Mittwoch mit.

Zuvor hatte der französische Präsident Emmanuel Macron die Einladung in das Gremium abgelehnt. Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot hatte die Ablehnung damit begründet, dass die Charta des Gremiums über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan für Gaza hinausgehe, und eine Achtung der Prinzipien und der Struktur der Vereinten Nationen gefordert. Trump reagierte auf die Antwort Macrons mit einer Zolldrohung von 200 Prozent auf französische Weine und Champagner.

Ursprünglich war das Gremium geplant für den Wiederaufbau des Gazastreifens. In der Charta für den „Friedensrat“ wird Gaza nun allerdings nicht genannt. Stattdessen heißt es darin laut „Times of Israel“ nun, dass dauerhafter Frieden es erfordere, sich von Ansätzen und Institutionen zu lösen, die allzu oft gescheitert seien. Donald Trump soll als erster Vorsitzender des Friedensrats fungieren – unabhängig von seinem Amt als US-Präsident und ohne Begrenzung der Amtszeit.

In dieser Funktion soll Trump ein Veto- haben und über Agenda sowie über die Zusammensetzung des Exekutivrats entscheiden. Zunächst soll der Exekutivrat aus Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, dem US-Außenminister Marco Rubio, dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, dem britische Ex-Premierminister Tony Blair, dem Weltbankpräsidenten Ajay Banga, dem CEO des US-Private-Equity-Unternehmens Apollo Global Management, Marc Rowan, und dem stellvertretenden Nationalen US-Sicherheitsberater Robert bestehen. Um Mitgliedsstaat des „Friedensrats“ werden zu können, müssen Länder eingeladen werden und eine Milliarde US-Dollar .

4,2/5 (21 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büro des israelischen Premierministers (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Benjamin Netanjahu, Donald Trump, Emmanuel Macron, Jean-Noel Barrot, Jared Kushner, Marco Rubio, Steve Witkoff, Tony Blair, Ajay Banga, Marc Rowan, Robert Gabriel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

US-Präsident, Oberster Friedensrat, Vereinte Nationen, Donald Trump, Emmanuel Macron, Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot, Gazastreifen, Times of Israel, Jared Kushner, US-Außenminister Marco Rubio, US-Sondergesandter Steve Witkoff, britische Ex-Premierminister Tony Blair, Weltbankpräsident Ajay Banga, Apollo Global Management, stellvertretender Nationaler US-Sicherheitsberater Robert Gabriel.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Jerusalem, Gaza.

Worum geht es in einem Satz?

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump angenommen, dem neu gegründeten "Friedensrat" beizutreten, während Frankreichs Präsident Macron diese Einladung abgelehnt hat.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einladung von US-Präsident Donald Trump an Benjamin Netanjahu
  • Gründung des Obersten Friedensrats
  • Ablehnung der Einladung durch französischen Präsidenten Emmanuel Macron
  • Forderung nach Achtung der UN-Prinzipien und -Strukturen durch Frankreich
  • Trumps Zolldrohung auf französische Weine und Champagner
  • Absicht des Gremiums ursprünglich für den Wiederaufbau des Gazastreifens
  • Änderung der Charta, die Gaza nicht mehr erwähnt
  • Donald Trump fungiert als erster Vorsitzender des Friedensrats
  • Exekutivrat besteht aus verschiedenen hochrangigen Mitgliedern
  • Teilnahme erfordert Einladung und Zahlung von einer Milliarde US-Dollar

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Benjamin Netanjahu tritt dem Friedensrat bei
  • Französischer Präsident lehnt Einladung ab
  • Zollbedrohung auf französische Produkte durch Trump
  • Friedensrat konzentriert sich nicht mehr auf Gaza
  • Trump wird erster Vorsitzender des Friedensrats
  • Trump erhält Veto-Recht und kontrolliert Agenda
  • Exekutivrat besteht aus prominenten Persönlichkeiten
  • Mitgliedsstatus erfordert Einladung und finanzielle Verpflichtung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: "Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab bekannt, dass er die Einladung von US-Präsident Donald Trump angenommen hat und dem Obersten Friedensrat beitreten wird."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert