Koalition will Schienenmaut-Anstieg abmildern

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Verkehrspolitik in Berlin: Trassenpreise Regulierung

Berlin () – Die Bundesregierung hat sich auf eine Begrenzung des Anstiegs der Trassenpreise geeinigt. „Egal ob Reisende im Fernverkehr oder Unternehmen, die auf einen funktionierenden Schienengüterverkehr angewiesen sind – sie alle profitieren von den heute getroffenen Maßnahmen“, sagte Bundesminister Patrick Schnieder (CDU) am Freitag. „Wir haben damit gemeinsam eine gute Übergangslösung für die Unterstützung des Schienenpersonenfernverkehrs gefunden, die uns auch die nötige Zeit verschafft, die wir für die dringend nötige grundsätzliche Überarbeitung des Trassenpreissystems brauchen.“

Mit dem Beschluss des Haushaltsauschusses wird die Förderung in Höhe von 105 Millionen Euro für das laufende Jahr nun doch ausgezahlt. Eine neue rechtssichere Förderrichtlinie für 2026 befindet sich derzeit in der Schlussabstimmung, hieß es.

Für die Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr sollen 2026 Bundesmittel in Höhe von 265 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die Förderung soll 2026 über Mehreinnahmen aus Vertragsstrafen aus Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen verstärkt werden. Hier geht es primär um die Zahlungen aus Zielverfehlungen von Qualitätskennzahlen.

Das Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG) soll zudem so angepasst werden, dass der bei der Regulierung der Trassenentgelte insbesondere der DB InfraGO AG anzusetzende Eigenkapitalzinssatz auf 1,9 Prozent gesenkt wird. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung soll noch im laufenden Jahr in Kraft treten, hieß es weiter.

Trassenentgelte werden von den Eisenbahnverkehrsunternehmen für die Nutzung der Schienenwege gezahlt. Die Bundesregierung erwartet, dass die Eisenbahnverkehrsunternehmen die Kostensenkung weitergeben, so dass die Preise für Transporte im Schienengüterverkehr und die Fahrpreise im Schienenpersonenfernverkehr ebenfalls weniger stark ansteigen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Patrick Schnieder

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, Patrick Schnieder (CDU), Haushaltsauschuss, DB InfraGO AG, ERegG

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung hat beschlossen, den Anstieg der Trassenpreise zu begrenzen und fördert 2023 mit 105 Millionen Euro sowie plant für 2026 weitere 265 Millionen Euro, um sowohl den Schienenpersonenfernverkehr als auch den Schienengüterverkehr zu unterstützen und die Kosten für Nutzer zu senken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Trassenpreise
  • Notwendigkeit der Unterstützung des Schienenpersonennahverkehrs
  • Schienengüterverkehr betroffen
  • Dringende Überarbeitung des Trassenpreissystems
  • Geplante Förderung durch den Haushaltsausschuss
  • Anpassungen im Eisenbahnregulierungsgesetz (ERegG)
  • Senkung des Eigenkapitalzinssatzes für DB InfraGO AG
  • Erwartung von Kostensenkungen bei Eisenbahnverkehrsunternehmen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung einigt sich auf Begrenzung des Anstiegs der Trassenpreise
  • Bundesminister Patrick Schnieder betont Vorteile für Reisende und Unternehmen
  • 105 Millionen Euro Förderung für 2023 wird ausgezahlt
  • Neue Förderrichtlinie für 2026 in der Schlussabstimmung
  • 265 Millionen Euro Bundesmittel für Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr 2026
  • Förderung soll durch Mehreinnahmen aus Vertragsstrafen verstärkt werden
  • Anpassung des Eisenbahnregulierungsgesetzes zur Senkung des Eigenkapitalzinssatzes auf 1,9 Prozent
  • Erwartung, dass Kostensenkungen an Kunden weitergegeben werden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Begrenzung des Anstiegs der Trassenpreise
  • Profite für Reisende im Fernverkehr und Unternehmen im Schienengüterverkehr
  • Bereitstellung von 105 Millionen Euro Fördermittel für 2023
  • Vorbereitung einer neuen Förderrichtlinie für 2026
  • Bereitstellung von 265 Millionen Euro Bundesmitteln für Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr 2026
  • Verstärkung der Förderung durch Mehreinnahmen aus Vertragsstrafen
  • Senkung des Eigenkapitalzinssatzes auf 1,9 Prozent
  • Erwartung von Kostensenkungen bei Eisenbahnverkehrsunternehmen
  • Geringerer Anstieg der Fahrpreise im Schienenpersonenfernverkehr

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesminister Patrick Schnieder (CDU) zitiert. Er sagt, dass alle Beteiligten von den Maßnahmen profitieren und dass eine gute Übergangslösung für den Schienenpersonenfernverkehr gefunden wurde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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