Unionspolitiker fordern Ausreiseprämie für Flüchtlinge

Rückkehrprämie für Asylbewerber in Deutschland

Berlin () – Um mehr abgelehnte Asylbewerber zur Rückkehr aus Deutschland in ihre Heimatländer zu bewegen, machen sich Politiker von CDU und CSU für eine Ausreiseprämie für stark.

„Diese hat eine Rückführungsoffensive im Koalitionsvertrag vereinbart“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm (CDU), der „Bild“. Neben einer Steigerung der Abschiebungen gehöre dazu auch die Förderung der freiwilligen Rückkehr ins Heimatland. Jede freiwillige Rückkehr sei besser und günstiger als eine Abschiebung.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im , Jürgen Hardt (CSU), nannte das dänische Modell als Vorbild. Dort erhalten Flüchtlinge mehrere tausend Euro, wenn sie freiwillig zurück in ihr Heimatland . „Das dänische Modell kann Vorbild für Deutschland sein. Ein Ausbau der vorhandenen Anreizsysteme für freiwillige Rückkehr kann die notwendigen Abschiebungen sinnvoll ergänzen“, sagte Hardt der Zeitung: „Allen denen, die ihr Heimatland zum wirtschaftlichen Gewinn auch Deutschlands wieder aufbauen wollen, denen sollten wir ihren Neuanfang in Syrien erleichtern. So könnten Kommunen effizient entlastet werden.“

Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Innenexperte Stephan Mayer schlägt als Prämie 1.000 Euro pro Person vor. Das sei „ein guter Betrag, der genügend Anreiz schafft und mit dem sich etwas Neues aufbauen lässt“, sagte er. Die Summe dürfe nicht zu hoch sein, da sonst ein neuer Anreiz geschaffen werde, nach Deutschland zu kommen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Asylbewerberunterkunft (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, CSU, Alexander Throm, Jürgen Hardt, Stephan Mayer, "Bild".

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Politiker von CDU und CSU setzen sich für eine Ausreiseprämie von 1.000 Euro pro Person ein, um abgelehnte Asylbewerber zur freiwilligen Rückkehr in ihre Heimatländer zu bewegen und die Abschiebeverfahren zu entlasten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende Zahl abgelehnter Asylbewerber in Deutschland
  • Politischer Druck zur Verbesserung der Rückführungszahlen
  • Ziel der Entlastung der Kommunen
  • Vorbild Dänemark und dessen Rückkehrprämien
  • Koalitionsbeschluss zur Rückführungsoffensive
  • Wirtschaftliche Bedingungen in Herkunftsländern
  • Förderung freiwilliger Rückkehr als Alternative zur Abschiebung
  • Vorschlag zur Einführung von Ausreiseprämien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politiker von CDU und CSU unterstützen Ausreiseprämie für abgelehnte Asylbewerber
  • Rückführungsoffensive im Koalitionsvertrag vereinbart
  • Steigerung der Abschiebungen und Förderung freiwilliger Rückkehr
  • Alexander Throm betont Vorteile der freiwilligen Rückkehr
  • Jürgen Hardt nennt dänisches Modell als Vorbild für Deutschland
  • Anreizsysteme für freiwillige Rückkehr sollen abgeschlossene Abschiebungen ergänzen
  • Stephan Mayer schlägt Prämie von 1.000 Euro pro Person vor
  • Prämie soll Anreiz schaffen, ohne neuen Zuzug nach Deutschland zu fördern

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückkehrbereitschaft abgelehnter Asylbewerber steigt
  • Finanzielle Entlastung für das Sozialsystem
  • Entlastung für deutsche Kommunen
  • Ergänzung der Abschiebungen durch freiwillige Rückkehr
  • Förderung des Wiederaufbaus in Heimatländern
  • Entwicklung und Ausbau von Anreizsystemen
  • Schaffung eines positiven Nebeneffekts für die Gesellschaft

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Alexander Throm (CDU) sagt: "Diese Koalition hat eine Rückführungsoffensive im Koalitionsvertrag vereinbart."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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