Grüne kritisieren Ausgestaltung des Bundestariftreuegesetzes

Grüne kritisieren Ausgestaltung des Bundestariftreuegesetzes

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Kritik am Bundestariftreuegesetz in Berlin

Berlin () – Die Bundestagsabgeordnete Ricarda Lang (Grüne) hat die Ausgestaltung des Bundestariftreuegesetzes kritisiert.

„Die von Schwarz-Rot geplanten Ausnahmen entkernen das Gesetz: Gerade die Komplettausnahmen bei der Bundeswehr und nicht ausreichende Kontrollen machen das Gesetz zahnlos“, sagte Lang der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) in Bezug auf die Antworten des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage.

„Das Bundestariftreuegesetz haben wir lange gefordert“, erklärte die Grünen-Politikerin. „Im Kern ist es richtig: Wer mit öffentlichem Geld Aufträge bekommt, muss nach Tarif bezahlen und gute Arbeitsbedingungen gewährleisten.“ Sie kritisierte aber, dass verteidigungs- und sicherheitspolitische Aufträge nicht unter das Gesetz fallen und dass keine stichprobenartigen Kontrollen erfolgen.

Das Bundeskabinett hatte das Gesetz im August verabschiedet. Es soll sicherstellen, dass nur Unternehmen öffentliche Aufträge erhalten, die Tariflöhne zahlen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ricarda Lang (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ricarda Lang

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ricarda Lang, Grüne, Bundesarbeitsministerium, Bundestariftreuegesetz, Bundeskabinett, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist: August.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Ricarda Lang von den Grünen kritisiert, dass die Ausnahmen im Bundestariftreuegesetz, insbesondere für die Bundeswehr, dessen Zweck untergraben und die Kontrollmechanismen unzureichend seien, trotz der Notwendigkeit, öffentliche Aufträge nur an tarifzahlende Unternehmen zu vergeben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik am Bundestariftreuegesetz
  • Planung von Ausnahmen durch Schwarz-Rot
  • Komplettausnahmen bei der Bundeswehr
  • Unzureichende Kontrollen
  • Forderung nach öffentlich geförderten Tariflöhnen und guten Arbeitsbedingungen
  • Verabschiedung des Gesetzes durch das Bundeskabinett im August

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ricarda Lang (Grüne) kritisiert das Bundestariftreuegesetz
  • Ausnahmen bei der Bundeswehr entkräften das Gesetz
  • Unzureichende Kontrollen machen das Gesetz zahnlos
  • Lang betont die Wichtigkeit von Tarifzahlungen und guten Arbeitsbedingungen
  • Verteidigungs- und sicherheitspolitische Aufträge fallen nicht unter das Gesetz
  • Keine stichprobenartigen Kontrollen vorgesehen
  • Bundeskabinett hat das Gesetz im August verabschiedet

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gesetz wird als zahnlos wahrgenommen
  • Unzureichende Kontrollen
  • Verteidigungs- und sicherheitspolitische Aufträge fallen nicht unter das Gesetz
  • Ausnahmen gefährden die Intention des Gesetzes
  • Vertrauensverlust in die Effektivität des Gesetzes

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ricarda Lang (Grüne) zitiert, die die Ausgestaltung des Bundestariftreuegesetzes kritisiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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