Linke will Recht auf kostenloses Leitungswasser in Restaurants

Linke will Recht auf kostenloses Leitungswasser in Restaurants

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Gesellschaft: Kostenloses Wasser in Restaurants gefordert

Berlin () – Die Linkspartei verlangt ein Recht auf kostenfreies Leitungswasser in Restaurants. „Es kann doch nicht sein, dass in einem Land, in dem Konzerne Milliardengewinne machen, Menschen sich gleichzeitig überlegen müssen, ob sie sich ein Essen im Restaurant überhaupt noch leisten können“, sagte Linksparteichef Jan van Aken dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgabe). „Eine Antwort darauf ist simpel – und absolut überfällig: Leitungswasser sollte in jedem Restaurant kostenlos sein.“

Für immer mehr Menschen werde ein Restaurantbesuch eine kostspielige Angelegenheit, bei der man sich dreimal überlege, ob man sie sich überhaupt noch leisten könne, sagte van Aken. „Viele trauen sich nicht mal mehr danach zu fragen. Der fast leere Geldbeutel verhindert die Teilhabe am Alltag.“

Zumindest bei der Getränkeversorgung könnte man sehr einfach Anreize schaffen, um wieder mehr Betrieb in die Restaurants zu bekommen, findet der Linken-Chef. „Ich bin für eine gesetzliche Garantie von gratis Wasser zum Essen nach französischem Vorbild.“

Im Nachbarland können Gäste nach kostenlosem Leitungswasser fragen. Auch in anderen Staaten wie Schweden – teils auch in den USA – sei das üblich, argumentiert van Aken. Zudem gebe es bereits eine EU-weite Richtlinie, die nahelege, Wasser in Restaurants „kostenfrei oder gegen geringe Dienstleistungsgebühr“ anzubieten. „Aus dieser Empfehlung könnte man ohne große Umstände auch ein Gesetz machen“, findet er.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gastronomie (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Jan van Aken.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Die Linkspartei, Redaktionsnetzwerk Deutschland, EU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Die Linkspartei fordert, dass Leitungswasser in Restaurants kostenlos angeboten werden sollte, um den Restaurantbesuch für Verbraucher in finanziell angespannten Zeiten zu erleichtern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Lebenshaltungskosten
  • Finanzielle Belastung für Gäste in Restaurants
  • Milliardengewinne großer Konzerne
  • Soziale Ungleichheit und Teilhabeproblematik
  • Vorbildfunktion anderer Länder (wie Frankreich und Schweden)
  • EU-weite Richtlinie zur Wasserbereitstellung in Restaurants

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach kostenfreiem Leitungswasser in Restaurants
  • Erhöhter finanzieller Druck auf Restaurantbesucher
  • Psychologische Barrieren für Kunden, nach Wasser zu fragen
  • Gefahr der sozialen Isolation durch finanzielle Einschränkungen
  • Anreiz zur Wiederbelebung der Restaurantbetriebe
  • Möglichkeit zur Schaffung eines Gesetzes für gratis Wasser

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan van Aken, dem Linksparteichef, zitiert. Er fordert ein Recht auf kostenfreies Leitungswasser in Restaurants und argumentiert, dass dies für viele Menschen, die sich Restaurantbesuche nicht mehr leisten können, überfällig sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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