Deutschland startet Weinbau-Initiative im EU-Agrarrat

Landwirtschaftspolitik: EU-Initiative für Weinbau

() – will im EU-Agrarrat eine Initiative starten, um Natriumhydrogencarbonat weiterhin als Grundstoff im Weinbau zu erlauben.

Das Landwirtschaftsministerium teilte am Montag mit, dass viele Winzer Natriumhydrogencarbonat, den Hauptbestandteil von Backpulver, gegen die Pilzkrankheit Echter Mehltau nutzten. Aufgrund aktueller EU-Regularien könne der Stoff jedoch nicht mehr als einfacher Grundstoff verwendet werden, wenn er auch in einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel enthalten ist.

Bundesminister Alois Rainer (CSU) sagte, dass die Winzer unter Druck stünden, da sie auf teurere kommerzielle Pflanzenschutzmittel ausweichen müssten. Er betonte, dass die EU-Regularien geändert werden müssten, um eine pragmatische Nutzung von einfachen Grundstoffen im Weinbau zu ermöglichen. Unterstützung für die Abschaffung dieser Regel komme aus acht weiteren Mitgliedsstaaten, darunter Frankreich und Österreich.

Nach der Zulassung eines Pflanzenschutzmittels mit Natriumhydrogencarbonat im August 2024 wurde die Verwendung als Grundstoff im Weinbau in Österreich und Deutschland im März 2025 aufgehoben. Diese Entscheidung treffe insbesondere kleinere und ökologisch wirtschaftende Weinbaubetriebe. Deutschland setze sich dafür ein, dass die Verwendung von geprüften und genehmigten Grundstoffen künftig erlaubt bleiben müsse, hieß es.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weinstock (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutschland, EU-Agrarrat, Landwirtschaftsministerium, Bundesminister Alois Rainer, CSU, Frankreich, Österreich.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum von August 2024 bis März 2025 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland, Frankreich, Österreich

Worum geht es in einem Satz?

Deutschland plant im EU-Agrarrat eine Initiative, um Natriumhydrogencarbonat weiterhin als Grundstoff im Weinbau zuzulassen, da viele Winzer es gegen die Pilzkrankheit Echter Mehltau nutzen und durch aktuelle EU-Regularien unter Druck stehen, teurere Pflanzenschutzmittel verwenden zu müssen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Initiative Deutschlands im EU-Agrarrat
  • Nutzung von Natriumhydrogencarbonat gegen Echter Mehltau
  • Aktuelle EU-Regularien schließen Grundstoffe aus, wenn in Pflanzenschutzmitteln enthalten
  • Druck auf Winzer durch teurere kommerzielle Alternativen
  • Unterstützung aus weiteren EU-Mitgliedsstaaten für Regeländerung
  • Aufhebung der Verwendung als Grundstoff ab März 2025 in Österreich und Deutschland
  • Besondere Betroffenheit kleinerer, ökologisch wirtschaftender Betriebe

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutschland will Natriumhydrogencarbonat im Weinbau als Grundstoff weiterhin erlauben
  • Landwirtschaftsministerium informiert über den Druck auf Winzer wegen teurerer Pflanzenschutzmittel
  • Bundesminister Alois Rainer fordert Änderungen der EU-Regularien
  • Unterstützung von acht weiteren Mitgliedsstaaten, darunter Frankreich und Österreich
  • Aufhebung der Verwendung als Grundstoff tritt in Österreich und Deutschland 2025 in Kraft
  • Entscheidung betrifft insbesondere kleinere und ökologisch wirtschaftende Betriebe
  • Deutschland setzt sich für Erhalt geprüfter und genehmigter Grundstoffe ein

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Winzer stehen unter Druck
  • Notwendigkeit, auf teurere Pflanzenschutzmittel auszuweichen
  • Mögliche Änderung der EU-Regularien
  • Unterstützung von mehreren Mitgliedsstaaten
  • Auswirkungen auf kleinere und ökologisch wirtschaftende Betriebe
  • Einsatz geprüfter und genehmigter Grundstoffe muss erlaubt bleiben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Bundesminister Alois Rainer (CSU) betont, dass die EU-Regularien geändert werden müssten, um eine pragmatische Nutzung von einfachen Grundstoffen im Weinbau zu ermöglichen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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