Landwirtschaftspolitik in Berlin: Arten-Management im Fokus
Berlin () – Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) stellt den Schutzstatus von einst gefährdeten Arten in Frage und fordert innerhalb der EU eine Neudefinition. „Wir müssen beim Biber ebenso wie bei der Saatkrähe, beim Fischotter oder dem Kormoran offen über den hohen Schutzstatus reden. Die Bestände haben vielerorts längst ein Maß erreicht, wo man sich fragen muss, ob der aktuelle Schutzstatus gerechtfertigt ist“, sagte Rainer den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Samstagausgaben).
„Beim Wolf wurde auf europäischer Ebene gehandelt – diese Diskussion brauchen wir auch für andere Arten, die inzwischen massive wirtschaftliche Schäden verursachen. Es geht nicht um das Gegeneinander von Mensch und Natur, sondern um ein faires Miteinander, das die Arbeit und Wertschöpfung unserer Landwirte und Fischer sichert“, so der Minister weiter.
Rainer hält den derzeitigen Umgang mit diesen Arten für nicht mehr zeitgemäß. „In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände vieler geschützter Arten stark gewachsen – unser Umgang damit aber nicht. Wir brauchen endlich ein modernes Gleichgewicht zwischen Artenschutz und einer wirtschaftlich tragfähigen Landwirtschaft und Fischerei.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alois Rainer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alois Rainer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CSU, EU, Mediengruppe Bayern
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert eine Neudefinition des Schutzstatus für ehemals gefährdete Arten wie Biber, Fischotter und Kormoran, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Artenschutz und den Interessen von Landwirtschaft und Fischerei zu erreichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Infragestellung des aktuellen Schutzstatus gefährdeter Arten
- Analyse der Bestände bestimmter Arten (Biber, Saatkrähe, Fischotter, Kormoran)
- Feststellung wirtschaftlicher Schäden durch bestimmte Arten
- Vergleich zum Umgang mit dem Wolf auf europäischer Ebene
- Bedarf an einem modernen Gleichgewicht zwischen Artenschutz und Landwirtschaft/Fischerei
- Wachsende Bestände geschützter Arten in den letzten Jahrzehnten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Alois Rainer fordert Neudefinition des Schutzstatus von gefährdeten Arten in der EU
- Diskussion über hohe Schutzstatus von Biber, Saatkrähe, Fischotter und Kormoran
- Hinweis auf wirtschaftliche Schäden durch geschützte Arten
- Vergleich zur europäischen Behandlung des Wolfes
- Betonung auf fairen Umgang zwischen Mensch und Natur
- Kritik an veralteter Handhabung des Artenschutzes
- Forderung nach Gleichgewicht zwischen Artenschutz und wirtschaftlicher Tragfähigkeit in Landwirtschaft und Fischerei
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Diskussion über eine Neudefinition des Schutzstatus
- Infragestellung des hohen Schutzstatus für bestimmte Arten
- Forderung nach einem fairen Miteinander zwischen Mensch und Natur
- Sicherung der Arbeit und Wertschöpfung von Landwirten und Fischern
- Notwendigkeit eines modernen Gleichgewichts zwischen Artenschutz und wirtschaftlicher Tragfähigkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zitiert, in der er den Schutzstatus von einst gefährdeten Arten in Frage stellt und eine Neudefinition innerhalb der EU fordert.
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