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Medien fordern von Merz Protest gegen US-Visa-Pläne
Berlin () – Mehrere große deutsche Medienunternehmen fordern die Rücknahme der US-amerikanischen Visa-Pläne für Korrespondenten und bitten Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) dafür öffentlich um Unterstützung.
In einem am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Schreiben appellieren ARD, ZDF, ProSiebenSat.1, RTL und Deutschlandradio an die Bundesregierung, sich auf diplomatischem Wege bei der US-Administration gegen die geplante US-Visareform für ausländische Journalisten auszusprechen. Die neue Regelung würde die Dauer eines Journalistenvisums auf 240 Tage begrenzen, unter Umständen mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere 240 Tage.
Florian Hager (ARD), Stefan Raue (Deutschlandradio), Bert Habets (ProSiebenSat.1), Stephan Schmitter (RTL Deutschland) und Norbert Himmler (ZDF) weisen in dem Brief darauf hin, dass eine freie Meinungsbildung auf der Grundlage unvoreingenommener Informationen „ein Eckpfeiler unserer Demokratien“ sei: „Deshalb unterhalten die deutschen Sender ein Netzwerk von Büros in allen relevanten Teilen der Welt. Traditionell gehören unsere Büros in Washington und New York zu unseren wichtigsten Vertretungen.“
Die Bundesregierung könne die Initiative der Medienunternehmen unterstützen, indem sie „einen formellen Protest beziehungsweise eine Protestnote auf diplomatischem Wege in Washington platzieren und ihre Irritation über die Entwicklung zum Ausdruck bringen könnte“, heißt es in dem Schreiben.
Der Vorschlag der Trump-Administration, der sich auch auf nicht eingewanderte akademische Studierende und Austauschbesucher bezieht, kann bis zum 29. September durch Betroffene und Dritte kommentiert werden. In der vergangenen Woche hatten weltweit bereits mehr als 100 führende Medienorganisationen und Verbände ihren Protest gegen die Kürzung der Visa-Laufzeiten erhoben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mikrophone der Öffentlich-Rechtlichen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Johann Wadephul, Florian Hager, Stefan Raue, Bert Habets, Stephan Schmitter, Norbert Himmler
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
ARD, ZDF, ProSiebenSat.1, RTL, Deutschlandradio, CDU, US-Administration, Trump-Administration
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist 'Nicht erwähnt', allerdings wird auf den 29. September als Stichtag für Kommentare zu den Visa-Plänen hingewiesen.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Washington, New York.
Worum geht es in einem Satz?
Mehrere große deutsche Medienunternehmen bitten die Bundesregierung, sich gegen die geplanten US-Visareformen für ausländische Korrespondenten einzusetzen, da diese die Visa-Dauer für Journalisten drastisch verkürzen würden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Hier sind die stichpunktartigen Auslöser und Hintergründe des beschriebenen Ereignisses:
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Visa-Pläne der USA: Die US-Administration plant eine Regelung, die die Dauer von Journalistenvisa auf 240 Tage begrenzt, mit möglicher Verlängerung um weitere 240 Tage.
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Protest der Medienunternehmen: Große deutsche Medienunternehmen (ARD, ZDF, ProSiebenSat.1, RTL, Deutschlandradio) äußern ihre Bedenken und fordern Unterstützung von der deutschen Regierung.
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Bedeutung für die Pressefreiheit: Die Medienunternehmen argumentieren, dass eine freie Meinungsbildung auf unvoreingenommener Information basiert, was für die Demokratie essenziell ist.
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Protestnote gefordert: Die Medien fordern von der Bundesregierung, diplomatisch gegen die neue Visa-Regelung vorzugehen, um ihre Besorgnis auszudrücken.
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Globaler Protest: Über 100 führende Medienorganisationen weltweit haben bereits ihren Protest gegen die geplante Kürzung der Visa-Laufzeiten geäußert.
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Frist für Kommentare: Der Vorschlag der Trump-Administration kann bis zum 29. September von Betroffenen kommentiert werden.
Diese Punkte spiegeln die Hauptanliegen und den Kontext des Events wider.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Ja, der Artikel beschreibt die Reaktion von Politik, Öffentlichkeit und Medien:
- Mehrere große deutsche Medienunternehmen (ARD, ZDF, ProSiebenSat.1, RTL, Deutschlandradio) fordern Rücknahme der US-Visapläne.
- Sie appellieren an Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul um Unterstützung.
- Medien weisen auf die Wichtigkeit einer freien Meinungsbildung hin, die durch diese Regelung gefährdet sei.
- Vorschlag: Bundesregierung soll diplomatischen Protest in Washington einlegen.
- Mehr als 100 weltweit führende Medienorganisationen haben ihren Protest gegen die Kürzung der Visa-Laufzeiten bereits geäußert.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach Rücknahme der US-Visapläne für Korrespondenten.
- Unterstützung durch die Bundesregierung wird erbeten.
- neue Regelung begrenzt Journalistenvisum auf 240 Tage.
- Möglichkeit der Verlängerung um weitere 240 Tage.
- Hinweis auf Bedeutung unvoreingenommener Informationen für die Meinungsbildung.
- Vorschlag für formellen Protest der Bundesregierung in Washington.
- Möglichkeit zur Kommentierung der Regelung bis zum 29. September.
- Globaler Protest von über 100 Medienorganisationen gegen Kürzung der Visa-Laufzeiten.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, in der die Medienunternehmen darauf hinweisen, dass "eine freie Meinungsbildung auf der Grundlage unvoreingenommener Informationen 'ein Eckpfeiler unserer Demokratien' sei."
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