Linke fordert Bleiberecht für Jesiden zum Jahrestag des Genozids
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Linke fordert Bleiberecht für Jesiden zum Jahrestag des Genozids
Erfurt () – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat anlässlich des elften Jahrestags des Genozids an den Jesiden durch den Islamischen Staat ein Bleiberecht für betroffene Geflüchtete gefordert. Die migrationspolitische Sprecherin Katharina König-Preuss kritisierte am Freitag, dass es trotz der Anerkennung des Völkermords durch den Bundestag keinen kollektiven Schutzstatus gebe.
König-Preuss verwies auf den jüngsten Fall einer Abschiebung einer jesidischen Familie trotz gerichtlich anerkanntem Schutzstatus.
Sie forderte die Thüringer Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für einen Abschiebestopp einzusetzen. Zudem bemängelte sie, dass die Zugehörigkeit zur jesidischen Religionsgemeinschaft im Asylrecht nicht als Gruppenverfolgung anerkannt werde.
Anlässlich des Jahrestags finden am 2. und 3. August Gedenkveranstaltungen in Nordhausen statt.
König-Preuss wird an der Hauptveranstaltung am 3. August teilnehmen.
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Das beschriebene Ereignis fand am 2. und 3. August statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Nordhausen
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke im Thüringer Landtag fordert anlässlich des elften Jahrestags des Jesiden-Genozids ein Bleiberecht für betroffene Geflüchtete und kritisiert das Fehlen eines kollektiven Schutzstatus trotz der Völkermord-Anerkennung durch den Bundestag.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der elfte Jahrestag des Genozids an den Jesiden durch den Islamischen Staat. Die Fraktion Die Linke fordert ein Bleiberecht für die betroffenen Geflüchteten, da trotz der Anerkennung des Völkermords durch den Bundestag kein kollektiver Schutzstatus existiert.
Im Artikel wird beschrieben, dass die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag anlässlich des elften Jahrestags des Genozids an den Jesiden ein Bleiberecht für betroffene Geflüchtete fordert und einen Abschiebestopp verlangt. Die migrationspolitische Sprecherin kritisiert die fehlende Anerkennung der jesidischen Religionsgemeinschaft als Gruppe im Asylrecht, während Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag geplant sind.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: fehlender kollektiver Schutzstatus, Abschiebung einer jesidischen Familie trotz anerkanntem Schutzstatus, Forderung nach einem Abschiebestopp, Nicht-Anerkennung der Zugehörigkeit zur jesidischen Religionsgemeinschaft als Gruppenverfolgung.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der migrationspolitischen Sprecherin Katharina König-Preuss zitiert. Sie kritisiert das Fehlen eines kollektiven Schutzstatus für geflüchtete Jesiden, trotz der Anerkennung des Völkermords durch den Bundestag, und fordert die Thüringer Landesregierung auf, sich für einen Abschiebestopp auf Bundesebene einzusetzen.