Exiltibeter warnen China vor Einmischung bei Dalai-Lama-Nachfolge

Exiltibeter warnen China vor Einmischung bei Dalai-Lama-Nachfolge

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Exiltibeter warnen China vor Einmischung bei Dalai-Lama-Nachfolge

München () – Der Chef der tibetischen Exilregierung, Penpa Tsering, hat Versuche der chinesischen Regierung zurückgewiesen, sich in die Nachfolge des Dalai Lama einzumischen.

„Über die Wiedergeburt des Dalai Lama entscheiden die Tibeter allein“, sagte Tsering „Ippen-Media“. Die Regierung in Peking hatte vor mehreren Jahren ein Gesetz erlassen, welches es der Kommunistischen erlaubt, den Prozess der Auswahl einer Reinkarnation zu kontrollieren. Das hat zu Befürchtungen geführt, es könnte eines Tages zwei Dalai Lamas geben – einen, den das tibetische Volk anerkennt, und einen von Pekings Gnaden. „Wir wissen natürlich, dass sich die Regierung in Peking seit vielen Jahren auf den Tod Seiner Heiligkeit vorbereitet und dass es eines Tages zwei Dalai Lamas geben kann. Peking glaubt, dass es die Tibeter kontrollieren kann, wenn es den Dalai Lama kontrolliert“, so Tsering.

Am Mittwoch hatte der Dalai Lama in einer Videobotschaft verkündet, dass es nach seinem Tod einen Nachfolger des geistlichen Oberhaupts der Tibeter geben werde. In der hatte er mehrfach erklärt, dass mit ihm die Linie der Dalai Lamas zu Ende gehen könnte. „Das hat uns natürlich sehr besorgt. Viele Tibeter überall auf der Welt haben sich deshalb in den letzten Jahren dafür ausgesprochen, dass es eine Wiedergeburt geben soll“, so Penpa Tsering. Am kommenden Sonntag feiert der Dalai Lama seinen 90. Geburtstag. Trotz seines hohen Alters gehe es ihm „hervorragend“, sagte Tsering. Von einer Knieoperation, der sich der Dalai Lama im vergangenen Jahr in den USA unterzogen hat, erhole sich dieser „zwar nur langsam, aber doch sehr gut“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Chinesische Flagge (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Chinesische Regierung, tibetische Exilregierung, Dalai Lama, Kommunistische Partei, Peking, Ippen-Media

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in folgenden Orten statt: München, Peking, USA.

Worum geht es in einem Satz?

Der Chef der tibetischen Exilregierung, Penpa Tsering, hat die chinesischen Versuche, in die Nachfolge des Dalai Lama einzugreifen, entschieden zurückgewiesen und betont, dass die Entscheidung über die Reinkarnation allein von den Tibetern getroffen werden muss.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Aussage von Penpa Tsering ist die Besorgnis über die Einflussnahme der chinesischen Regierung auf die Nachfolge des Dalai Lama. Ein Gesetz Peking ermöglicht es der Kommunistischen Partei, den Reinkarnationsprozess zu kontrollieren, was Bedenken hinsichtlich der legitimen Anerkennung eines Nachfolgers hervorrief. Diese Situationen führen zu der Angst, dass es in Zukunft zwei Dalai Lamas geben könnte – einen, den die Tibeter anerkennen, und einen von Peking unterstützten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass der Chef der tibetischen Exilregierung, Penpa Tsering, die Einmischung der chinesischen Regierung in die Nachfolge des Dalai Lama zurückweist und betont, dass die Entscheidung allein den Tibetern zusteht. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines Gesetzes der chinesischen Regierung, das befürchten lässt, dass es eines Tages zwei Dalai Lamas geben könnte.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: mögliche Einmischung der chinesischen Regierung in die Nachfolge des Dalai Lama, Befürchtungen eines zukünftigen Doppeldalailamas, Kontrolle der Tibeter durch Peking durch Kontrolle des Dalai Lama, Besorgnis unter den Tibetern über das Ende der Linie der Dalai Lamas.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Penpa Tsering, dem Chef der tibetischen Exilregierung, zitiert. Er betont, dass die Tibeter allein über die Wiedergeburt des Dalai Lama entscheiden und weist die Versuche der chinesischen Regierung zurück, sich in diesen Prozess einzumischen. Tsering äußert außerdem Bedenken, dass es eines Tages zwei Dalai Lamas geben könnte – einen anerkannten von den Tibetern und einen von der Regierung in Peking kontrollierten.

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