EuGH kippt Trassenpreisbremse – Bayern fürchtet Zugausfälle

Verkehrspolitik in Bayern unter Druck

() – Der Europäische Gerichtshof hat die Trassenpreisbremse für den Schienenpersonennahverkehr gekippt, weil sie gegen EU- verstößt. Das bayerische Verkehrsministerium warnt deshalb vor jährlichen Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich für und drohenden massiven Angebotskürzungen im Nahverkehr, sollte der Bund die Länder nicht finanziell entschädigen.

Konkret geht es um die Genehmigung der Trassenpreise für 2025. Die Bundesnetzagentur hatte die Erhöhung auf 0,6 Prozent begrenzt, während die DB InfraGO AG 3 Prozent forderte und klagte.

Das Verwaltungsgericht legte den Fall dem EuGH vor, der nun gegen die deutsche Regelung entschieden hat. Das Kölner Gericht muss nun endgültig über den Antrag der Bahninfrastrukturtochter entscheiden.

Landesverkehrsminister Christian Bernreiter kündigte an, das Thema mit hoher Priorität auf der nächsten Verkehrsministerkonferenz in Lindau zu behandeln.

Er forderte den Bund auf, zusätzliche Regionalisierungsmittel bereitzustellen, um die Mehrkosten auszugleichen. Zudem müsse das deutsche Trassenpreisregime grundlegend reformiert werden, um die Schiene nachhaltig zu stärken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Europäischer Gerichtshof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen aus dem Artikel sind:

Christian Bernreiter

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Europäischer Gerichtshof, bayerisches Verkehrsministerium, Bundesnetzagentur, DB InfraGO AG, Verwaltungsgericht Köln, Kölner Gericht, Christian Bernreiter, Verkehrsministerkonferenz, Bund

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Europäischer Gerichtshof, München, Köln, Lindau.

Worum geht es in einem Satz?

Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Trassenpreisbremse für den Schienenpersonennahverkehr gekippt, was laut dem bayerischen Verkehrsministerium zu jährlichen Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich und möglichen Angebotskürzungen im Nahverkehr führen könnte, wenn der Bund keine finanziellen Ausgleichsmittel bereitstellt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kippe der deutschen Trassenpreisbremse durch den EuGH
  • Verstoß gegen EU-Recht
  • Genehmigung der Trassenpreise für 2025 betroffen
  • Bundesnetzagentur begrenzte Preiserhöhung auf 0,6 Prozent
  • DB InfraGO AG forderte 3 Prozent und klagte
  • Vorlag des Falls an den EuGH durch Verwaltungsgericht Köln
  • Wichtige Entscheidung für den Nahverkehr in Bayern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Europäischer Gerichtshof hat deutsche Trassenpreisbremse für Schienenpersonennahverkehr gekippt
  • Bayerisches Verkehrsministerium warnt vor jährlichen Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich
  • Drohende massive Angebotskürzungen im Nahverkehr ohne finanzielle Entschädigung des Bundes
  • Bundesnetzagentur hatte Preiserhöhung auf 0,6% begrenzt, DB InfraGO AG forderte 3%
  • Fall wurde vom Verwaltungsgericht Köln dem EuGH vorgelegt
  • Kölner Gericht muss endgültig über Antrag der Bahninfrastrukturtochter entscheiden
  • Landesverkehrsminister Christian Bernreiter will Thema auf Verkehrsministerkonferenz in Lindau mit hoher Priorität behandeln
  • Forderung nach zusätzlichen Regionalisierungsmitteln vom Bund zur Kompensation der Mehrkosten
  • Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des deutschen Trassenpreisregimes zur Stärkung der Schiene

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Jährliche Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich für Bayern
  • Drohende massive Angebotskürzungen im Nahverkehr
  • Notwendigkeit finanzieller Entschädigung durch den Bund
  • Hohe Priorität des Themas auf der nächsten Verkehrsministerkonferenz
  • Forderung nach zusätzlichen Regionalisierungsmitteln
  • Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des deutschen Trassenpreisregimes

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des bayerischen Verkehrsministeriums zitiert, das vor jährlichen Mehrkosten und Angebotskürzungen im Nahverkehr warnt und den Bund auffordert, zusätzliche Regionalisierungsmittel bereitzustellen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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