Bundestag stimmt für Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

Politik in Berlin: Jagdgesetz für Wölfe

() – Der Bundestag hat dafür gestimmt, den Wolf als „jagdbare Tierart“ ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen.

Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde am Donnerstag mit den Stimmen von Union, SPD und AfD vom beschlossen. Grüne und votierten gegen das Vorhaben.

Eine Jagdzeit ist vom 1. Juli bis 31. Oktober vorgesehen, wobei die Bundesländer und zuständigen Managementpläne erstellen müssen, um den Umfang der Jagd zu regeln. Dabei muss ein günstiger Erhaltungszustand der Wolfspopulation gewährleistet bleiben.

Eine Sonderregelung gilt für die Alpenregion, wo nur wenige Wölfe leben und kein günstiger Erhaltungszustand besteht. Dennoch soll dort die Jagd möglich sein. Dort können künftig Weidegebiete ausgewiesen werden, in denen Schutzmaßnahmen wie Zäune als unzumutbar erklärt werden, etwa auf schwer einzuzäunenden Almwiesen.

Ein weiterer Bestandteil des Gesetzes betrifft sogenannte „Problemwölfe“, die sich „auffällig“ verhalten und Weidetiere angreifen. Diese Wölfe können künftig leichter erlegt werden. Die Rückkehr des Wolfs in Deutschland wird als Erfolg der Artenschutzpolitik gewertet, jedoch steige mit der Ausbreitung auch das Konfliktpotenzial. Im Jahr 2024 wurden laut der Bundesregierung bei etwa 1.100 Übergriffen rund 4.300 Nutztiere durch Wölfe gerissen oder verletzt. Die Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen beliefen sich demnach auf rund 23,4 Millionen , zuzüglich etwa 780.000 Euro für Ausgleichszahlungen.

4,4/5 (6 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundestagssitzung am 05.03.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Daher gibt es keine Namen, die zurückgegeben werden können.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundestag, Bundesregierung, Union, SPD, AfD, Grüne, Linke

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 05.03.2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Bundestag hat beschlossen, den Wolf als jagdbare Tierart ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen, was eine regulierte Jagdzeit und spezielle Regelungen für Problemwölfe umfasst, während die Rückkehr des Wolfs in Deutschland sowohl Erfolge im Artenschutz als auch steigende Konflikte mit nutzbringenden Tieren mit sich bringt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückkehr des Wolfs nach Deutschland
  • Anstieg von Übergriffen auf Nutztiere
  • Steigende Konflikte zwischen Wolf und Weidetierhaltern
  • Hohe Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen
  • Forderungen nach Regelungen zur Wolfsjagd
  • Unzureichender Erhaltungszustand in bestimmten Regionen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundestag stimmt für Jagd auf Wölfe
  • Gesetzentwurf unterstützt von Union, SPD und AfD
  • Grüne und Linke stimmen dagegen
  • Jagdzeit festgelegt: 1. Juli bis 31. Oktober
  • Bundesländer müssen Managementpläne erstellen
  • Günstiger Erhaltungszustand der Wölfe muss gewährleistet sein
  • Sonderregelung für Alpenregion mit wenigen Wölfen
  • Jagd dort möglich, wenn Zäune unzumutbar sind
  • "Problemwölfe" können leichter erlegt werden
  • Rückkehr des Wolfs als Erfolg der Artenschutzpolitik gewertet
  • 1.100 Übergriffe und 4.300 gerissene oder verletzte Nutztiere in 2024
  • Ausgaben für Herdenschutz: 23,4 Millionen Euro + 780.000 Euro Ausgleichszahlungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wolf wird zur jagdbaren Tierart
  • Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober
  • Bundesländer müssen Managementpläne erstellen
  • Günstiger Erhaltungszustand der Wolfspopulation erforderlich
  • Sonderregelung für Alpenregion mit weniger Wölfen
  • Jagd auch in schwer eingezäunten Gebieten möglich
  • Möglichkeit zur Ausweisung von Weidegebieten
  • Leichtere Erlegbarkeit von "Problemwölfen"
  • Rückkehr des Wolfs als Erfolg der Artenschutzpolitik
  • Steigendes Konfliktpotenzial mit Ausbreitung der Wölfe
  • Hohe Ausgaben für Herdenschutzmaßnahmen (23,4 Millionen Euro)
  • Zusätzliche Ausgleichszahlungen (780.000 Euro)

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert