Tierschutzgesetzgebung und Wolfsmanagement in Deutschland
Berlin () – Der Wolf soll nach dem Willen der Bundesregierung in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden, um den Schutz von Weidetieren zu verbessern. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf, der von Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) vorgelegt wurde. Er sieht vor, dass präventiver Herdenschutz als zentral für den Schutz der Weidetiere hervorgehoben wird. Die Finanzierung von Zäunen oder Herdenschutzhunden soll weiterhin unterstützt werden.
Durch die Gesetzesänderung können die Länder in Regionen mit hoher Wolfsdichte und günstigem Erhaltungszustand ein Bestandsmanagement einführen. In Gebieten, in denen präventiver Herdenschutz unzumutbar ist, wie in der alpinen Region, ist eine Entnahme zur Vermeidung von Weidetierrissen ebenfalls möglich. Rainer sagte, dass die Weidetierhaltung das Herzstück der Kulturlandschaft sei und der Wolf längst Teil des Alltags geworden ist. „Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz kommen klare, praxistaugliche Regeln und Rechtssicherheit.“
Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass die Länder die Möglichkeit eines regionalen Bestandsmanagements erhalten. In Regionen mit hohen Wolfszahlen können Managementpläne aufgestellt werden, um die Zahl der Wölfe zu regulieren. Eine Jagdzeit von 1. Juli bis 31. Oktober ist vorgesehen. Die Bundesregierung will nach fünf Jahren dem Bundestag berichten, inwieweit sich die Regelungen bewährt haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jägersitz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alois Rainer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Bundeskabinett, Bundesagrarminister Alois Rainer, CSU, Bundestag
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung plant, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen, um den Schutz von Weidetieren zu verbessern und ein regionales Bestandsmanagement einzuführen, einschließlich einer möglichen Jagdzeit von Juli bis Oktober.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz
- Verbesserung des Schutzes von Weidetieren
- Fokus auf präventiven Herdenschutz
- Unterstützung für Finanzierung von Schutzmaßnahmen
- Hohe Wolfsdichte in bestimmten Regionen
- Notwendigkeit von Bestandsmanagement
- Problematik des Herdenschutzes in alpinen Regionen
- Rechtssicherheit für Weidetierhalter
- Regionales Management zur Regulierung der Wolfspopulation
- Vorgesehene Jagdzeit für Wolfsbestände
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbesserung des Schutzes von Weidetieren
- Unterstützung für die Finanzierung von Zäunen und Herdenschutzhunden
- Möglichkeit der Einführung eines Bestandsmanagements in hochbelasteten Regionen
- Option zur Entnahme von Wölfen in unzumutbaren Gebieten
- Bereitstellung klarer Regeln und Rechtssicherheit für die Weidetierhaltung
- Erstellung von Managementplänen in Regionen mit hohen Wolfszahlen
- Festlegung einer Jagdzeit von 1. Juli bis 31. Oktober
- Bericht der Bundesregierung nach fünf Jahren über die Wirksamkeit der Regelungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesagrarminister Alois Rainer zitiert, in der er die Bedeutung der Weidetierhaltung und die Einführung klarer Regeln durch die Gesetzesänderung hervorhebt.
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