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Bayern und drei weitere Länder fordern günstigen Erhaltungszustand für den Wolf
München () – Bayern, Hessen, Sachsen und Berlin haben sich gemeinsam an den Bund gewandt, um den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs in Deutschland feststellen zu lassen. Dies teilte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber mit.
Ein solcher Schritt würde ein regionales Bestandsmanagement ermöglichen und die rechtssichere Bejagung des Wolfs erleichtern.
Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung betonte, der Wolf habe in Deutschland bereits einen günstigen Erhaltungszustand erreicht. Sachsens Umweltminister Georg-Ludwig von Breitenbuch verwies auf die starke Verbreitung der Tiere in seinem Bundesland.
Berlins Senatorin Ute Bonde sprach sich für ein verantwortungsvolles Bestandsmanagement aus, das die Koexistenz mit dem Wolf sichern soll.
Die Länder argumentieren, dass mit über 100 fortpflanzungsfähigen Rudeln und Paaren eine ausreichende Populationsgröße erreicht sei. Zudem fordern sie eine Überarbeitung der veralteten Bewertungsmaßstäbe, die zu einer Zeit festgelegt wurden, als die aktuelle positive Bestandsentwicklung nicht absehbar war.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thorsten Glauber, Ingmar Jung, Georg-Ludwig von Breitenbuch, Ute Bonde
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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München, Bayern, Hessen, Sachsen, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bayern, Hessen, Sachsen und Berlin haben beim Bund angeregt, den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs in Deutschland festzustellen, um ein regionales Bestandsmanagement und eine rechtssichere Bejagung zu ermöglichen, da die aktuelle Population von über 100 fortpflanzungsfähigen Rudeln dies rechtfertige.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das Ereignis ist die positive Bestandsentwicklung des Wolfs in Deutschland, mit über 100 fortpflanzungsfähigen Rudeln und Paaren, was die Länder dazu veranlasst, den günstigen Erhaltungszustand des Tieres festzustellen. Ziel ist ein regionales Bestandsmanagement und die rechtssichere Bejagung des Wolfs, um die Koexistenz mit ihm zu gewährleisten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Länder Bayern, Hessen, Sachsen und Berlin haben sich an den Bund gewandt, um den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs in Deutschland feststellen zu lassen, um ein regionales Bestandsmanagement sowie eine rechtssichere Bejagung zu ermöglichen. Politiker aus den betroffenen Bundesländern betonen die Notwendigkeit, die Bewertungsmaßstäbe zu überprüfen, um den aktuellen Bestand von über 100 fortpflanzungsfähigen Rudeln zu berücksichtigen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
regionalen Bestandsmanagement, rechtssichere Bejagung des Wolfs erleichtern, Koexistenz mit dem Wolf sichern, Überarbeitung der veralteten Bewertungsmaßstäbe, ausreichende Populationsgröße erreicht
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber kündigte an, dass die Länder den Bund um eine Feststellung des günstigen Erhaltungszustands des Wolfs in Deutschland bitten. Hessen Landwirtschaftsminister Ingmar Jung betonte, dass der Wolf bereits einen günstigen Erhaltungszustand erreicht habe, während Berlins Senatorin Ute Bonde für ein verantwortungsvolles Bestandsmanagement plädierte, um die Koexistenz mit dem Wolf zu sichern.
München
München ist die Hauptstadt des Freistaates Bayern und bekannt für ihre lebendige Kultur. Die Stadt vereint historische Traditionen mit modernem Leben, was sie zu einem beliebten Ziel für Touristen macht. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Museen, Plätze und das berühmte Oktoberfest, das jährlich Millionen von Besuchern anzieht. Zudem ist München ein Zentrum für Wirtschaft und Innovation, vor allem in der Technologie- und Automobilbranche. Die beeindruckende Architektur, wie das Neue Rathaus am Marienplatz, spiegelt die reiche Geschichte der Stadt wider.
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