Baden-Württembergs Sozialminister kritisiert Einigung zur Krankenhausreform

Krankenhausreform in Stuttgart: Politische Kritik

() – Sozialminister Manne Lucha hat die zwischen Bund und Ländern vereinbarten Änderungen am Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) scharf kritisiert. Das Ministerium teilte mit, die Einigung sei kein wirklicher Kompromiss, da sie überwiegend einseitig zu Lasten der Länder gehe.

Wesentliche Länderinteressen würden weiterhin nicht berücksichtigt.

Konkret bemängelt das Ministerium die starre und unpraktikable Standortdefinition für , die sogenannte 2-Kilometer-Regel, sowie die nur beschränkte der Länder, Ausnahmen von den Anforderungen der Leistungsgruppen zuzulassen. Dies schränke die verfassungsrechtlich gewährleistete Krankenhausplanungshoheit der Länder weiterhin erheblich ein.

Laut Ministerium soll zudem eine früher mit den Ländern vereinbarte, sachgerechte Definition für Fachkliniken gekippt und stattdessen auf Bundesebene festgelegt werden.

Dies werde den unterschiedlich ausgerichteten Krankenhäusern in den Ländern nicht gerecht und gefährde deren Existenz. Es sei ein Irrglaube, dass zentralistische Regelungen des Bundes die Versorgung vor Ort verbessern könnten.

Die jetzt vorgenommenen Anpassungen von Fristen änderten daran nichts.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhausbett (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Ministerium, Bund, Länder

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart

Worum geht es in einem Satz?

Sozialminister Manne Lucha kritisiert die Änderungen am Krankenhausreform-Anpassungsgesetz als einseitig zu Lasten der Länder und mangelhaft in der Berücksichtigung wesentlicher Interessen, insbesondere durch eine starre Standortdefinition und eingeschränkte Planungshoheit.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik von Sozialminister Manne Lucha
  • Einigung zwischen Bund und Ländern als unzureichend angesehen
  • Unzureichende Berücksichtigung wesentlicher Interessen der Länder
  • Starre Standortdefinition für Krankenhäuser (2-Kilometer-Regel)
  • Eingeschränkte Möglichkeit für Länder, Ausnahmen bei Leistungsgruppen zuzulassen
  • Beeinträchtigung der Krankenhausplanungshoheit der Länder
  • Geplante Abänderung der Definition für Fachkliniken auf Bundesebene
  • Ungleichheit bei der Berücksichtigung unterschiedlich ausgerichteter Krankenhäuser
  • Annahme zentralistischer Regelungen als nicht hilfreich für die Versorgung vor Ort
  • Unveränderte Anpassungen von Fristen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sozialminister Manne Lucha kritisiert die Änderungen am Krankenhausreform-Anpassungsgesetz.
  • Einigung wird als einseitig zu Lasten der Länder angesehen.
  • Wesentliche Länderinteressen bleiben unberücksichtigt.
  • Die 2-Kilometer-Regel wird als unpraktikabel bemängelt.
  • Eingeschränkte Möglichkeit für Länder, Ausnahmen von Leistungsgruppen zuzulassen.
  • Verfassungsrechtlich gewährleistete Krankenhausplanungshoheit der Länder wird eingeschränkt.
  • Frühere Definition für Fachkliniken wird zugunsten einer bundesweiten Regelung gekippt.
  • Unterschiede zwischen Krankenhäusern in den Ländern werden nicht anerkannt.
  • Zentralistische Regelungen des Bundes sollen die Versorgung nicht verbessern.
  • Anpassungen von Fristen ändern nichts an den bestehenden Problemen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einseitige Belastung der Länder
  • Unberücksichtigte Länderinteressen
  • Einschränkung der Krankenhausplanungshoheit der Länder
  • Ungünstige Auswirkungen auf Fachkliniken
  • Gefährdung der Existenz unterschiedlich ausgerichteter Krankenhäuser
  • Fehlender Fortschritt bei der Verbesserung der Versorgung vor Ort
  • Keine Änderung durch Anpassungen von Fristen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Sozialminister Manne Lucha zitiert, der die Änderungen am Krankenhausreform-Anpassungsgesetz scharf kritisiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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