Nabu kritisiert geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes

Klimaschutz und Energiepolitik in Berlin

() – Der Naturschutzbund (Nabu) hat die von der schwarz-roten vorgelegten Eckpunkte für eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes kritisiert.

„Mit der angekündigten Reform des Gebäudeenergiegesetzes schwächt die Bundesregierung ein zentrales für den im Gebäudesektor“, sagte Steffi Ober vom Nabu-Bundesverband dem „Redaktionsnetzwerk “ (Donnerstagausgaben). „Die Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch ist ein Rückschritt. Sie hat bislang für Verlässlichkeit gesorgt und den Umstieg auf klimafreundliche Wärme verbindlich vorgegeben.“

Die geplante „Grüngas- und Grünölquote“ ersetze diese Leitplanke nicht. Vielmehr handele es sich um „das nächste Luftschloss“, so Ober. „Die Beimischung kleiner Mengen nicht-fossiler Anteile ist ineffizient und ändert nichts daran, dass neue Öl- und Gasheizungen über Jahrzehnte fossile Emissionen verursachen. Die günstigste und klimafreundlichste Lösung für den Verbraucher ist der Umstieg auf die Wärmepumpe.“

Ober erinnerte daran, dass der Gebäudesektor seit Jahren seine Klimaziele verfehlt. „Statt klare Vorgaben aufzugeben, braucht es einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Wärme und verlässliche Rahmenbedingungen für Klimaneutralität im Bestand“, sagte sie.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gaszähler (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Nabu, Bundesregierung, Redaktionsnetzwerk Deutschland

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Naturschutzbund (Nabu) kritisiert die von der Bundesregierung geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes, da sie zentrale Klimaschutzvorgaben schwächt und den Umstieg auf erneuerbare Energien behindert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik am Gebäudeenergiegesetz durch Naturschutzbund (Nabu)
  • Reform der schwarz-roten Bundesregierung
  • Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien
  • Rückschritt für Klimaschutz im Gebäudesektor
  • Mangelnde Effizienz der geplanten Grüngas- und Grünölquote
  • Verfehlen der Klimaziele im Gebäudesektor

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Nabu kritisiert Reform des Gebäudeenergiegesetzes
  • Steffi Ober bezeichnet Reform als Schwächung des Klimaschutzes
  • Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien als Rückschritt
  • Ersetzt durch "Grüngas- und Grünölquote", die nicht ausreichend ist
  • Aussage, dass Beimischung nicht-fossiler Anteile ineffizient ist
  • Empfehlung für Umstieg auf Wärmepumpe als beste Lösung
  • Hinweis auf verfehlte Klimaziele im Gebäudesektor
  • Forderung nach klaren Vorgaben und Ausbau erneuerbarer Wärme

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schwächung des Klimaschutzes im Gebäudesektor
  • Rückschritt durch Streichung der 65-Prozent-Regel
  • Verlust von Verlässlichkeit beim Umstieg auf klimafreundliche Wärme
  • Ineffizienz der neuen Vorgaben (Grüngas- und Grünölquote)
  • Fortdauernde fossile Emissionen durch neue Öl- und Gasheizungen
  • Notwendigkeit eines Umstiegs auf Wärmepumpen
  • Verfehlung der Klimaziele im Gebäudesektor
  • Bedarf an konsequentem Ausbau erneuerbarer Wärme
  • Erforderlichkeit verlässlicher Rahmenbedingungen für Klimaneutralität

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Steffi Ober vom Naturschutzbund kritisiert die geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes als Schwächung eines zentralen Instruments für den Klimaschutz im Gebäudesektor.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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