Dobrindt schließt Pakt mit Athen und Rom

Europa: Neuer Rahmen für Asylpolitik

() – Griechenland und Italien haben sich dazu bereit erklärt, Asylbewerber zurückzunehmen. hat sich mit den beiden Ländern grundsätzlich darauf verständigt, ab Juni 2026 wieder verstärkt Migranten zurückzunehmen, die zuvor in einem der beiden Länder einen Asylantrag gestellt hatten, schreibt die „Bild“ in ihrer Dienstagausgabe.

Dem Bericht zufolge erzielte Bundesinnenminister (CSU) am Rande des Treffens der EU-Innenminister in Brüssel entsprechende Vereinbarungen mit seinen Amtskollegen. Das bestätigte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage.

Die Rücknahme betrifft sogenannte Dublin-Fälle, bei denen Asylsuchende zunächst in Griechenland oder Italien registriert wurden, anschließend aber nach Deutschland weiterreisten. Beide Länder hatten Rückführungen in den vergangenen Jahren weitgehend verweigert oder waren aufgrund rechtlicher Hürden nicht verpflichtet, sie zu akzeptieren.

Dobrindt sprach gegenüber „Bild“ von einem „echten Meilenstein“ bei der Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspaktes, der 2026 in Kraft treten soll. Deutschland sei „Motor bei der Verschärfung der europäischen Migrationspolitik“. Mit den Absprachen solle die illegale Migration eingedämmt und die Funktionsfähigkeit des EU-Asylsystems gestärkt werden.

Griechenland und Italien würden im Gegenzug durch einen verstärkten Außengrenzschutz und effizientere Rückführungen entlastet. Deutschland soll zudem bis Mitte 2027 von Verpflichtungen im Rahmen des EU-Solidaritätsmechanismus ausgenommen werden. Athen und Rom erkennen laut an, dass Deutschland in den vergangenen Jahren einen erheblichen Teil an Migranten aufgenommen hat und diese Solidarität angerechnet werden könne.

Die Vereinbarungen folgen auf eine Reihe nationaler und europäischer Verschärfungen in der Asyl- und Migrationspolitik, darunter strengere Grenzkontrollen und Änderungen im Asylregime einzelner Mitgliedstaaten. Dobrindt sagte der „Bild“: „Die illegale Migration hat in den vergangenen zehn Jahren in Unordnung gebracht. Wir bringen nun wieder Ordnung in die europäische Migrationspolitik.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flüchtlingslager (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Griechenland, Italien, Deutschland, CSU, EU-Innenminister, Bild, EU-Asyl- und Migrationspakt, EU-Solidaritätsmechanismus, Athen, Rom.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand ab Juni 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Griechenland, Italien, Deutschland, Brüssel.

Worum geht es in einem Satz?

Griechenland und Italien haben sich bereit erklärt, ab Juni 2026 in Zusammenarbeit mit Deutschland vermehrt Asylbewerber zurückzunehmen, die zuvor in diesen Ländern registriert wurden, um die illegale Migration zu reduzieren und das EU-Asylsystem zu stärken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gespräche zwischen Deutschland, Griechenland und Italien
  • Rücknahmebereitschaft der beiden Länder für Asylbewerber
  • Wachsende Herausforderungen bei der illegalen Migration
  • Unzureichende Rückführungen in den letzten Jahren
  • Rechtsunsicherheiten und fehlende Verpflichtungen zur Akzeptanz
  • Druck auf das europäische Asylsystem
  • Bedarf an Reformen im Asyl- und Migrationspakt
  • Steigende Anzahl an Migranten in Deutschland
  • Notwendigkeit zur Entlastung Griechenlands und Italiens
  • Politische Veränderungen in der EU-Asylpolitik

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Artikel beschreibt nicht, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rücknahme von Asylbewerbern durch Griechenland und Italien
  • Verstärkte Rückführungen aus Deutschland ab Juni 2026
  • Stärkung der Funktionsfähigkeit des EU-Asylsystems
  • Entlastung für Griechenland und Italien durch Außengrenzschutz
  • Deutschland wird von Verpflichtungen im EU-Solidaritätsmechanismus ausgenommen
  • Anerkennung der Solidarität Deutschlands bei der Aufnahme von Migranten
  • Verschärfung der europäischen Migrationspolitik
  • Strengere Grenzkontrollen und Änderungen im Asylregime einzelner Mitgliedstaaten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert, der von einem "echten Meilenstein" bei der Umsetzung des europäischen Asyl- und Migrationspaktes spricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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