Opposition kritisiert mangelnde Jugendbeteiligung in hessischer Enquetekommission

Jugendbeteiligung im Hessischen Landtag kritisch bewertet

() – Die Obfrauen der FDP- und -Fraktion im Hessischen Landtag, Wiebke Knell und Julia Herz, haben der schwarz-roten Landesregierung vorgeworfen, sich einer echten Beteiligung junger zu verweigern. Das teilten die beiden Politikerinnen in einer gemeinsamen Stellungnahme mit, in der sie eine Zwischenbilanz der Enquetekommission „Demokratie und Teilhabe leben – Beteiligung junger Menschen stärken“ zogen.

Nach einem Jahr bringe die Kommission junge Menschen in Hessen nicht voran, kritisieren Knell und Herz.

Während die Kommission in gemächlichem Tempo tagt und Sachverständige anhört, warte die Jugend weiter auf mehr Mitsprache. Es mangele nicht an Informationen, sondern am politischen Willen der , Jugendlichen echte Mitsprache zu ermöglichen.

Besonders bemängeln die Oppositionspolitikerinnen, dass CDU und SPD junge Menschen nur zu den regulären Sitzungsterminen mittwochs um 10 Uhr in Wiesbaden anhören wollen, obwohl die meisten schulpflichtig seien und oft weite Anreisewege hätten.

Die Regierungsfraktionen hätten erst zu Beginn der jüngsten Sitzung mit einer Tischvorlage zu ihrem Beteiligungskonzept vorgelegt und wichtige Fragen dazu nicht beantworten können, heißt es in der Kritik weiter. Dennoch hätten sie auf einer sofortigen Abstimmung bestanden.

Die von Schwarz-Rot vorgeschlagene Einbindung in ein Beratungsgremium ohne Stimme und ohne direkten Zugang zur Kommission bezeichnen Knell und Herz als „Alibi-Beteiligungskonzept“. Andere Bundesländer zeigten, dass es besser funktionieren könne.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hessischer Landtag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

FDP, Grüne, Hessischer Landtag, CDU, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden

Worum geht es in einem Satz?

Die Obfrauen der FDP- und Grünen-Fraktion im Hessischen Landtag werfen der schwarz-roten Landesregierung vor, junge Menschen in der Enquetekommission zur Stärkung ihrer Mitbestimmung nicht angemessen zu beteiligen und kritisieren die mangelhafte politische Willenskraft sowie unzureichende Einladungen zu Anhörungen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorwurf der Verweigerung echter Beteiligung junger Menschen durch die Landesregierung
  • Bilanz der Enquetekommission "Demokratie und Teilhabe leben" nach einem Jahr Arbeit
  • Kritik an langsamen Tagungen und Anhörungen der Kommission
  • Mangel an politischem Willen zur Mitsprache für Jugendliche
  • Unpassende Sitzungstermine für Anhörungen (Mittwochs um 10 Uhr)
  • Schwierigkeiten aufgrund von Schulpflicht und Anreisewegen für junge Menschen
  • Vorwurf unzureichender Antworten auf wichtige Fragen zur Beteiligung
  • Dringlichkeit der Abstimmung ohne vollständige Klärung der Anliegen
  • Ablehnung des vorgeschlagenen Beteiligungskonzepts als "Alibi"

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • FDP- und Grünen-Fraktion kritisieren schwarz-rote Landesregierung
  • Vorwurf der Verweigerung echter Beteiligung junger Menschen
  • Enquetekommission bringt junge Menschen nicht voran
  • Kommission tagt gemächlich, Jugend wartet auf Mitsprache
  • Mangel an politischem Willen der Koalition
  • Anhörungen finden zu unpassenden Zeiten statt
  • Tischvorlage zum Beteiligungskonzept ohne Beantwortung wichtiger Fragen
  • Vorschlag eines Beratungsgremiums ohne Stimme als "Alibi-Beteiligungskonzept" kritisiert
  • Andere Bundesländer zeigen bessere Beteiligungsmöglichkeiten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verweigerung echter Beteiligung junger Menschen
  • Keine Fortschritte in der Enquetekommission
  • Mangel an politischem Willen der Koalition
  • Einschränkung der Mitsprachemöglichkeiten für Jugendliche
  • Unzureichende Berücksichtigung der Bedürfnisse schulpflichtiger junger Menschen
  • Unzureichende Informationsvermittlung zu wichtigen Fragen
  • Kritik an Alibi-Beteiligungskonzept
  • Negativer Vergleich mit anderen Bundesländern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme oder Reaktion von Wiebke Knell und Julia Herz zitiert, in der sie der schwarz-roten Landesregierung vorwerfen, sich einer echten Beteiligung junger Menschen zu verweigern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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