Mercosur-Abkommen spaltet AfD-Bundestagsfraktion

Mercosur-Abkommen spaltet AfD-Bundestagsfraktion

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Politische Auseinandersetzung um Mercosur-Abkommen in Berlin

Berlin () – Die AfD-Bundestagsfraktion ringt um eine gemeinsame Linie beim EU-Freihandelsabkommen mit Mercosur. Für Dienstag ist eine Abstimmung über zwei entsprechende Anträge angesetzt. Das wurde dem Nachrichtenmagazin POLITICO (Dienstag) in Fraktionskreisen bestätigt.

Eigentlich sollte bereits in der vergangenen Fraktionssitzung darüber entschieden werden, das Abkommen abzulehnen. Aufgrund von Widerspruch aus der Fraktion stehen jetzt zwei verschiedene Anträge zur Auswahl.

In einem Antrag des Arbeitskreises Landwirtschaft wird gefordert, das Abkommen abzulehnen und „zeitnah eine entsprechende parlamentarische Initiative“ in den einzubringen. „Südamerikanische Erzeuger dürfen mit Pflanzenschutzmitteln, Hormonbehandlungen und Umweltpraktiken arbeiten, die in Deutschland und der EU verboten sind. Gleichzeitig soll unser Markt für diese Produkte geöffnet werden“, steht in dem dazugehörigen Argumentationspapier. „Das ist kein fairer .“

Ein weiterer Antrag vom wirtschaftspolitischen Sprecher Leif-Erik Holm fordert hingegen, gar keine Initiative zum Thema Mercosur ins einzubringen. Wirtschafts-, finanz-, sozial-, außen- und sogar landwirtschaftspolitisch habe das Abkommen Vorteile. Die Ablehnung dessen hingegen sei von Nachteil. „Im Interesse der deutschen sowie Millionen Unternehmern, Arbeitnehmern, Steuerzahlern, Verbrauchern und der Mehrheit der AfD-Wähler“ sollte auf eine „entsprechende parlamentarische Initiative […] daher verzichtet werden“, heißt es in Holms Argumentationspapier.

„Sämtliche politische Analysen zeigen seit Monaten an, dass das Thema Wirtschaft neben Einwanderung/innerer den Bürgern als wichtigstes Thema unter den Nägeln brennt […]. Die Wirtschaftspolitik der AfD-Bundestagsfraktion steht medial derzeit zudem stark im Fokus“, heißt es darin weiter.

Die Fraktion möge also beschließen, „keine parlamentarische Initiative zur Ablehnung des EU-Mercosur-Handelsabkommens in den Deutschen Bundestag einzubringen“, heißt es in dem Beschlussentwurf.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Fraktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Leif-Erik Holm

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD-Bundestagsfraktion, POLITICO, Arbeitskreis Landwirtschaft, Leif-Erik Holm, Deutsche Bundestag

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die AfD-Bundestagsfraktion streitet über die Haltung zum EU-Freihandelsabkommen mit Mercosur, da zwei widersprüchliche Anträge vorliegen: einer fordert die Ablehnung des Abkommens, während der andere eine Parlamentarische Initiative dagegen ablehnt und die wirtschaftlichen Vorteile betont.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Uneinigkeit innerhalb der AfD-Bundestagsfraktion
  • Unterschiedliche Meinungen zum EU-Freihandelsabkommen mit Mercosur
  • Widerspruch aus der Fraktion bezüglich einer Ablehnung des Abkommens
  • Forderung nach fairen Wettbewerbsbedingungen in der Landwirtschaft
  • Bedenken über Umweltpraktiken und Pflanzenschutz in Südamerika
  • Argumente für wirtschaftliche Vorteile des Abkommens
  • Relevanz der Wirtschaftspolitik für die Wähler der AfD

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Abstimmung über zwei Anträge zum EU-Freihandelsabkommen Mercosur angesetzt
  • Widerspruch innerhalb der Fraktion führte zu zwei unterschiedlichen Anträgen
  • Antrag des Arbeitskreises Landwirtschaft: Ablehnung des Abkommens und parlamentarische Initiative
  • Argumente des Landwirtschaftsarbeitskreises gegen unfaire Wettbewerbsbedingungen
  • Antrag von Leif-Erik Holm: Keine Initiative ins Parlament einbringen
  • Vorteile des Abkommens für Wirtschaft, Unternehmen und AfD-Wähler hervorgehoben
  • Wirtschaftspolitik der AfD im medialen Fokus
  • Politische Analysen zeigen Wirtschaft als wichtigstes Thema für Bürger

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Uneinigkeit innerhalb der AfD-Bundestagsfraktion
  • Abstimmung über unterschiedliche Anträge
  • Mögliche Ablehnung des Abkommens
  • Forderung nach parlamentarischer Initiative zur Ablehnung
  • Diskussion um Wettbewerbsverzerrung
  • Proposal für keine Initiative zur Ablehnung ins Parlament
  • Fokus auf wirtschaftliche Vorteile für die deutsche Wirtschaft
  • Mediale Aufmerksamkeit auf Wirtschaftspolitik der AfD

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der wirtschaftspolitische Sprecher Leif-Erik Holm äußert sich, dass die Ablehnung des Abkommens von Nachteil sei und im Interesse der deutschen Wirtschaft auf eine parlamentarische Initiative verzichtet werden sollte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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