Greifswalder Forscherin entwickelt Methode zur Erforschung schwerster Elemente

Wissenschaftliche Fortschritte in Greifswald

() – Eine Greifswalder Wissenschaftlerin hat am CERN eine neuartige Methode zur Erforschung der schwersten Elemente entwickelt. Franziska Maier war an der ISOLDE-Anlage des europäischen Forschungszentrums maßgeblich an der Entwicklung beteiligt, wie die Universität Greifswald am Dienstag mitteilte.

Die Methode könnte nach Angaben der Forschenden auch für die Entwicklung von chemischen Verbindungen bei der Krebsbehandlung relevant werden.

Bei der neuen Methode werden Ionen in einer speziellen Falle zwischen zwei elektrostatischen Spiegeln hin und her reflektiert, ähnlich wie ein Pingpong-Ball. Dadurch können die Ionen etwa 60.000 Mal durch einen Laserstrahl laufen, was Messungen mit hunderttausendmal weniger Atomen als bisher ermöglicht.

„Trotz der Verwendung von hunderttausendmal weniger Chlor-Anionen erreicht unsere neuartige MIRACLS-Methode die gleiche Messgenauigkeit wie herkömmliche Verfahren, bei denen die Anionen den Laserstrahl nur einmal passieren“, erklärte Maier.

Die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte zeigt, dass die Methode besonders für superschwere Elemente geeignet ist, die nur in winzigen Mengen erzeugt werden können. Die Greifswalder Arbeitsgruppe verfügt über langjährige Erfahrung in der Konstruktion elektrostatischer Ionenstrahlfallen.

Die nun eingesetzte Ionenfalle wurde ursprünglich in Greifswald gebaut und am CERN weiterentwickelt.

4,7/5 (26 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CERN (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CERN, Universität Greifswald, Nature Communications

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Greifswald, CERN.

Worum geht es in einem Satz?

Eine Greifswalder Wissenschaftlerin hat am CERN eine neuartige Methode zur Erforschung schwerster Elemente entwickelt, die die Messgenauigkeit mit deutlich weniger Atomen ermöglicht und potenziell auch für die Krebsbehandlung von Bedeutung sein könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entwicklung einer neuartigen Methode zur Erforschung schwerster Elemente
  • Beteiligung von Wissenschaftlerin Franziska Maier an der ISOLDE-Anlage des CERN
  • Nutzung von Ionen in spezieller Falle zwischen elektrostatischen Spiegeln
  • Erhöhung der Messgenauigkeit mit weniger Atomen
  • Fokussierung auf superschwere Elemente in winzigen Mengen
  • Langjährige Erfahrung der Greifswalder Arbeitsgruppe mit Ionenstrahlfallen
  • Ursprünglicher Bau der Ionenfalle in Greifswald, Weiterentwicklung am CERN

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entwicklung einer neuartigen Methode zur Erforschung schwerster Elemente
  • Relevanz für chemische Verbindungen in der Krebsbehandlung
  • Messungen mit deutlich weniger Atomen möglich
  • Gleiche Messgenauigkeit wie herkömmliche Verfahren
  • Besonders geeignet für superschwere Elemente
  • Langjährige Erfahrung der Greifswalder Arbeitsgruppe in der Konstruktion elektrostatischer Ionenstrahlfallen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Franziska Maier zitiert, in der sie die Messgenauigkeit der neuen Methode beschreibt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert