Grüne wollen Einschränkung von Fragerecht für AfD-Fraktion prüfen

Politische Kontroversen in Berlin

Berlin () – Die Parlamentarische Geschäftsführerin der -Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, will rechtlich prüfen lassen, ob es möglich ist, die Beantwortung Kleiner Anfragen der AfD durch die Bundesregierung einzuschränken, wenn damit Sicherheitsrisiken zulasten Deutschlands und zugunsten Russlands verbunden sind.

„Parlamentarische Fragen zu beantworten, ist eine verfassungsrechtliche Verpflichtung“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „Das muss bei der Beantwortung sorgfältig abgewogen werden.“

Es gebe allerdings ein „Dilemma bei der AfD, weil die Gefahr besteht, dass so erlangte Informationen direkt dort landen, wo sie nicht hingehören. Umso wichtiger ist es, diese Frage grundsätzlich zu klären und dazu alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die das Grundgesetz bietet.“

Zugleich forderte die Grünen-Politiker angesichts der neuen Vorwürfe die auf, sich der Möglichkeit eines AfD-Verbotsverfahrens zu öffnen. „Die AfD schadet Deutschland, und alle Formen der russischen Einflussnahme auf sie sind denkbar“, sagte Mihalic. „Wer das so sieht, kommt um die ernsthafte Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens nicht herum.“ Kanzler Friedrich (CDU) und Bundesinnenminister (CSU) müssten „nun Farbe bekennen“.

Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im , Marc Henrichmann (CDU), fordert ebenfalls Restriktionen. Es gebe für eine von Russland veranlasste Spionage durch die AfD „krasse Indizien“, sagte er den Zeitungen. Und „in der Abwägung des freien Mandats und der Spionagevermutung“ könne das „nicht mehr dazu führen, dass sensible Informationen AfD-Vertretern schriftlich zugestellt werden“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Fraktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Irene Mihalic, Friedrich Merz, Alexander Dobrindt, Marc Henrichmann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne-Bundestagsfraktion, AfD, Bundesregierung, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Union, AfD-Verbotsverfahren, Friedrich Merz, CDU, Alexander Dobrindt, CSU, Parlamentarisches Kontrollgremium, Marc Henrichmann

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Irene Mihalic von den Grünen prüft rechtliche Möglichkeiten, um die Beantwortung kleiner Anfragen der AfD durch die Bundesregierung einzuschränken, da diese möglicherweise Sicherheitsrisiken für Deutschland darstellen, und fordert ein ernsthaftes Überdenken eines möglichen Verbots der AfD aufgrund ihrer Verbindungen zu Russland.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion um mögliche Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der AfD
  • Bedenken hinsichtlich der Weitergabe sensibler Informationen an die AfD
  • Vorwürfe über russische Einflussnahme auf die AfD
  • Verfassungsrechtliche Verpflichtung zur Beantwortung parlamentarischer Anfragen
  • Forderung nach rechtlichen Prüfungen zur Einschränkung von Anfragen der AfD
  • Prozessuale Überlegungen zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren
  • Erkenntnisse über mögliche Spionageaktivitäten der AfD im Auftrag Russlands

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Irene Mihalic prüft rechtliche Möglichkeiten zur Einschränkung der Beantwortung Kleiner Anfragen der AfD durch die Bundesregierung wegen Sicherheitsrisiken
  • Sie betont verfassungsrechtliche Verpflichtung zur Beantwortung und fordert sorgfältige Abwägung
  • Mihalic spricht von Risiko, dass Informationen bei der AfD falsch verwendet werden
  • Sie fordert von der Union, sich einem möglichen AfD-Verbotsverfahren zu öffnen
  • Mihalic äußert, dass die AfD Deutschland schadet und russische Einflussnahme möglich ist
  • Marc Henrichmann fordert ebenfalls Restriktionen und nennt Indizien für Russland-unterstützte Spionage durch die AfD
  • Er hebt hervor, dass sensible Informationen nicht mehr an AfD-Vertreter gegeben werden sollten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rechtliche Prüfung zur Einschränkung von Kleinen Anfragen der AfD
  • Abwägung verfassungsrechtlicher Verpflichtungen bei der Beantwortung
  • Risiko, dass Informationen in falsche Hände gelangen
  • Forderung nach ernsthafter Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens
  • Notwendigkeit von Restriktionen für AfD aufgrund von Spionageverdacht
  • Sensible Informationen sollen nicht an AfD-Vertreter kommuniziert werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Irene Mihalic erklärt, dass die Beantwortung Kleiner Anfragen der AfD rechtlich geprüft werden müsse, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden, und betont, dass dies eine sorgfältige Abwägung erfordere.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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