Sozialministerin Scharf will Rollenmonster aus den Köpfen verbannen

Gesellschaft: Aufbrechen traditioneller Rollenbilder in Bayern

München () – Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat eine Social-Media-Kampagne mit dem Titel ‚Tschüss Rollenmonster‘ gestartet, um traditionelle Rollenbilder aufzubrechen. Die Kampagne soll besonders junge erreichen und dazu anregen, veraltete Denkmuster zu hinterfragen und eigene Entscheidungen bei und bewusst zu treffen.

Scharf betonte am Mittwoch in München, dass traditionelle Rollenbilder uns oft unbewusst beeinflussen und einschränken.

Ziel sei es, und Männer zu ermutigen, ihr Leben so zu gestalten, dass es sie glücklich macht, ohne jegliche Zwänge. Der Wunsch nach einer partnerschaftlichen Aufteilung der Familienaufgaben sei zwar groß, doch die Realität sehe oft anders aus, so die Ministerin.

Laut Familienreport des Bundesfamilienministeriums wollen 46 Prozent der Elternpaare das Berufsleben fair teilen, aber nur bei 21 Prozent funktioniert dies tatsächlich.

Bei der Kinderbetreuung wünschen sich über 75 Prozent der eine gerechte Aufteilung, doch nur 17 Prozent leben dies im Alltag. Das ‚Rollenmonster‘ steht symbolisch für alte, starre Vorstellungen, was Frauen und Männer zu tun oder zu lassen haben.

4,3/5 (24 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: am 30.09.2025

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bayerns Sozialministerium, Bundesfamilienministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

30.09.2025

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat die Kampagne „Tschüss Rollenmonster“ ins Leben gerufen, um traditionelle Rollenbilder aufzubrechen und junge Familien zu ermutigen, gleichberechtigte Entscheidungen in Bezug auf Familie und Beruf zu treffen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einfluss traditioneller Rollenbilder
  • Wunsch nach fairer Aufteilung von Familienaufgaben
  • Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität
  • Hohe Nachfrage nach gerechter Kinderbetreuung
  • Symbolik des „Rollenmonsters“ für veraltete Vorstellungen
  • Ansprache von jungen Familien in der Kampagne

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik reagiert mit einer Social-Media-Kampagne „Tschüss Rollenmonster“ zur Aufbrechung traditioneller Rollenbilder
Zielgruppe sind junge Familien
Kampagne soll veraltete Denkmuster anregen und bewusste Entscheidungen fördern
Ministerin betont unbewusste Einflüsse traditioneller Rollenbilder
Ziel ist partnerschaftliche Aufteilung von Familienaufgaben
Laut Familienreport wollen 46% der Elternpaare eine faire Berufsteiligung, nur 21% gelingt dies
Über 75% der Eltern wünschen gerechte Kinderbetreuung, nur 17% leben dies
„Rollenmonster“ symbolisiert starre Geschlechterrollen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufbrechen traditioneller Rollenbilder
  • Bewusstes Treffen eigener Entscheidungen
  • Ermutigung zur individuellen Lebensgestaltung
  • Angestrebte partnerschaftliche Aufteilung von Familienaufgaben
  • Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität
  • Beeinflussung durch alte, starre Vorstellungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf zitiert, die betont, dass traditionelle Rollenbilder uns oft unbewusst beeinflussen und einschränken.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert