Frankfurt richtet Drogenpolitik mit Hilfezentrum neu aus

Frankfurt richtet Drogenpolitik mit Hilfezentrum neu aus

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Frankfurt richtet Drogenpolitik mit Hilfezentrum neu aus

Frankfurt () – Die Stadt Frankfurt hat ihre Drogenpolitik mit einem umfassenden Konzept für Crack-Abhängige neu ausgerichtet. Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl () präsentierte am Donnerstag den „Frankfurter Weg 2.0“, der den bisherigen Ansatz erklärtermaßen weiterentwickeln und an neue Herausforderungen anpassen soll.

Kernstück der Neuausrichtung ist das im Juli beschlossene Hilfezentrum, in dem künftig alle wichtigen Hilfen unter einem Dach zusammengeführt werden sollen.

Schwerstabhängige aus dem Bahnhofsviertel sollen dort gesundheitlich und psychosozial stabilisiert werden, um im Idealfall einen Weg aus ihrer Erkrankung zu finden. Die des Drogenreferats schlugen nach Angaben der Stadt vor, Aufnahmekriterien für Patienten weiter zu senken und neue Behandlungsmöglichkeiten zu testen.

Seit mehr als 30 Jahren verfolgt Frankfurt einen Ansatz in der Drogenpolitik, bei dem Abhängige als Kranke und nicht als Straftäter betrachtet werden.

Zum „Frankfurter Weg“ gehören die kontrollierte Heroinabgabe, Konsumräume sowie sozialarbeiterische und medizinische Hilfe. Im vergangenen Jahr starben 20 Menschen an den Folgen ihres Konsums.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Skyline von Frankfurt / Main (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Frankfurt, dts Nachrichtenagentur, Elke Voitl, Grüne, Drogenreferat, "Frankfurter Weg 2.0"

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt am Main

Worum geht es in einem Satz?

Frankfurt hat seine Drogenpolitik mit dem "Frankfurter Weg 2.0" neu ausgerichtet, um Crack-Abhängige durch ein zentrales Hilfezentrum besser zu unterstützen und gesundheitliche sowie psychosoziale Stabilisierung zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das neue Konzept in der Drogenpolitik Frankfurts ist die anhaltende Drogenproblematik, insbesondere die Probleme im Bahnhofsviertel und die Notwendigkeit, schwerstabhängige Menschen besser zu unterstützen. Mit dem "Frankfurter Weg 2.0" soll die bestehende Drogenhilfe weiterentwickelt werden, um den Herausforderungen einer veränderten Drogenlandschaft und der hohen Sterblichkeit unter Abhängigen (20 Todesfälle im vergangenen Jahr) gerecht zu werden. Die Stadt verfolgt dabei einen Ansatz, der Abhängige als Kranke behandelt.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt die Reaktion der Stadt Frankfurt auf die Drogenproblematik mit der Neuausrichtung ihrer Politik durch das Konzept "Frankfurter Weg 2.0", das darauf abzielt, die Unterstützung für Crack-Abhängige zu verbessern und ihre Behandlung zu intensivieren. Die Stadt setzt dabei auf die Integration verschiedener Hilfsangebote und die Abkehr von der Kriminalisierung von Drogenabhängigen, was seit über 30 Jahren Teil ihrer Drogenpolitik ist.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Hier sind die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen, getrennt durch Kommas:

Gesundheitliche Stabilisierung, psychosoziale Stabilisierung, Möglichkeit eines Weges aus der Erkrankung, gesenkte Aufnahmekriterien für Patienten, neue Behandlungsmöglichkeiten, Abhängige werden als Kranke betrachtet, kontrollierte Heroinabgabe, Konsumräume, sozialarbeiterische und medizinische Hilfe, Todesfälle durch Drogenkonsum.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Person zitiert. Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl (Grüne) hat den "Frankfurter Weg 2.0" präsentiert, ein Konzept, das daran arbeitet, die Drogenpolitik der Stadt weiterzuentwickeln und an neue Herausforderungen anzupassen. Der Fokus liegt auf einem Hilfezentrum, das alle wichtigen Hilfen für stark abhängige Menschen vereint.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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