Niedersachsen startet Beteiligungsprozess für neue EU-Förderstrategie
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Niedersachsen startet Beteiligungsprozess für neue EU-Förderstrategie
Hannover () – Niedersachsen hat den Beteiligungsprozess für eine neue EU-Landesförderstrategie gestartet. Ziel ist es, die Fördermittel der Periode 2028–2034 optimal für das Land zu nutzen, teilte die niedersächsische Europaministerin Melanie Walter mit.
Bei einer digitalen Auftaktveranstaltung diskutierten über 200 Vertreter aus Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft die künftige Ausrichtung.
Die EU-Fördermittel sollen unter anderem in Infrastruktur, Arbeitsplätze, Klimaschutz und ländliche Räume fließen. Walter betonte, dass die Gelder vor Ort sichtbare Wirkung entfalten müssten.
Sie kritisierte Pläne der EU-Kommission, die eine stärkere Zentralisierung der Mittel auf nationaler Ebene vorsehen. Niedersachsen wolle hingegen die regionale Steuerung behalten.
In den kommenden Monaten sind thematische Werkstätten zu Schwerpunkten wie Energie, Mobilität und nachhaltiger Wirtschaft geplant.
Alle Akteure sind aufgerufen, sich an der Gestaltung der Förderstrategie zu beteiligen. Die Landesregierung will sich frühzeitig für die anstehenden Verhandlungen mit Berlin und Brüssel positionieren.
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Niedersachsen hat einen Beteiligungsprozess zur Entwicklung einer neuen EU-Landesförderstrategie für die Fördermittelperiode 2028–2034 gestartet, um gezielt in Bereiche wie Infrastruktur, Arbeitsplätze und Klimaschutz zu investieren, während die Landesregierung die regionale Steuerung gegenüber der angestrebten Zentralisierung durch die EU-Kommission verteidigen möchte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist die Notwendigkeit, eine neue EU-Landesförderstrategie für Niedersachsen zu entwickeln, um die Fördermittel für die Periode 2028-2034 optimal zu nutzen. Die Landesregierung möchte dabei eine regionale Steuerung der Mittel beibehalten und die Beteiligung verschiedener Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft sicherstellen.
Die niedersächsische Europaministerin Melanie Walter kündigte den Start eines Beteiligungsprozesses für eine neue EU-Landesförderstrategie an, bei dem über 200 Vertreter aus verschiedenen Bereichen diskutierten. Walter kritisierte die Pläne der EU-Kommission zur Zentralisierung von Fördermitteln und betonte die Notwendigkeit, die Gelder effektiv vor Ort einzusetzen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: optimale Nutzung der Fördermittel, sichtbare Wirkung vor Ort, Beibehaltung der regionalen Steuerung, thematische Werkstätten zu Schwerpunkten, frühzeitige Positionierung der Landesregierung für Verhandlungen mit Berlin und Brüssel.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Niedersachsens Europaministerin Melanie Walter zitiert. Sie betont, dass die EU-Fördermittel vor Ort sichtbare Wirkung entfalten müssen und kritisiert die Pläne der EU-Kommission zur stärkeren Zentralisierung der Mittel, da Niedersachsen die regionale Steuerung beibehalten möchte.