Klingbeil-Berater warnt vor Handelskrieg mit den USA
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Klingbeil-Berater warnt vor Handelskrieg mit den USA
Berlin () – Der Düsseldorfer Volkswirtschaftsprofessor Jens Südekum warnt angesichts der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle gegen die EU vor einer Eskalation des Handelsstreits. „Ein Handelskrieg würde Deutschland schon empfindlich treffen“, sagte der ökonomische Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Aber noch stärker getroffen seien die USA selbst.
Dass die EU keine sofortigen Gegenmaßnahmen eingeläutet hat, sondern vorerst bis zum 1. August abwartet, hält Südekum für richtig. Er sagte jedoch auch: „Sollte es dann tatsächlich zur Eskalation kommen, muss die EU schnell und entschieden handeln und dagegenhalten.“
Unabhängig davon geht der Ökonom davon aus, dass eine Einigung vor dem Stichtag noch möglich ist. „Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Donald Trump eine vollmundige Ankündigung wieder zurücknimmt“, so Südekum. „Die EU muss aber darauf achten, dass kein schlechter Deal dabei herauskommt, also eine deutliche Verschlechterung der Bedingungen für uns im Vergleich zur Situation vor Trumps Amtsantritt.“
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Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv)
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Jens Südekum, Donald Trump, EU, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, SPD, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, USA (insbesondere Donald Trump), New York, Brooklyn.
Worum geht es in einem Satz?
Der Düsseldorfer Volkswirtschaftsprofessor Jens Südekum warnt vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und der EU wegen angedrohter Strafzölle von Donald Trump, wobei er betont, dass Deutschland stark betroffen wäre, die EU aber zunächst klug abwarte und eine Einigung vor dem 1. August möglich sei.
Der Auslöser des beschriebenen Ereignisses sind die angedrohten Strafzölle von US-Präsident Donald Trump gegen die EU, die als Teil eines größeren Handelsstreits angesehen werden. Dies könnte zu einer Eskalation der wirtschaftlichen Spannungen zwischen den USA und der EU führen, die beide Volkswirtschaften erheblich beeinflussen würde.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel äußert der Düsseldorfer Volkswirtschaftsprofessor Jens Südekum Bedenken hinsichtlich der von Trump angedrohten Strafzölle und warnt vor den negativen Folgen eines Handelskriegs für Deutschland. Er empfiehlt der EU, zunächst abzuwarten, betont jedoch die Notwendigkeit schneller und entschiedener Gegenmaßnahmen, falls die Situation eskaliert.
Folgen oder Konsequenzen aus dem Artikel: Handelskrieg würde Deutschland empfindlich treffen, USA würden stärker getroffen, EU muss schnell und entschieden handeln, Einigung vor dem Stichtag ist möglich, EU muss schlechten Deal vermeiden.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Düsseldorfer Volkswirtschaftsprofessors Jens Südekum zitiert. Er warnt vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und der EU und sagt, dass ein Handelskrieg Deutschland empfindlich treffen würde, während er die Einschätzung vertritt, dass die USA sogar stärker betroffen sein könnten. Südekum betont außerdem, dass die EU im Falle einer Eskalation schnell handeln müsse.
Berlin
Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands und bekannt für ihre reiche Geschichte und kulturelle Vielfalt. Die Stadt zieht jährlich Millionen von Touristen an, die das Brandenburger Tor, den Reichstag und die East Side Gallery besuchen. Zudem ist Berlin ein Zentrum für Kunst, Musik und Innovation und beherbergt zahlreiche Museen und Galerien. Die lebendige Startup-Szene macht die Stadt zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und Unternehmer aus der ganzen Welt. Über die Grenzen Deutschlands hinaus gilt Berlin als Symbol für Freiheit und Kreativität.