Haushalt: DGB betont schwierige Lage der Kommunen

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Haushalt: DGB betont schwierige Lage der Kommunen

Berlin () – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat vor der schwierigen finanziellen Lage der Kommunen gewarnt und dabei neben einer Vermögenssteuer auf eine höhere Erbschaftssteuer gepocht.

Zukunftsinvestitionen dürften nicht gegen den Sozialstaat ausgespielt werden, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem „Redaktionsnetzwerk “.

„Die fortwährend diskutierten Kürzungen beim Bürgergeld, bei Bildungsprogrammen und bei der Entwicklungszusammenarbeit weisen dabei ebenso in die falsche Richtung, wie die drastisch reduzierten Gelder für die Dekarbonisierung der Industrie und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Wir erwarten von den Parlamentariern, dass all diese angekündigten Kürzungen abgewendet werden“, fügte Körzell hinzu.

Zwar weise der mit Investitionen in Höhe von 116 Milliarden Euro in die richtige Richtung, sagte Körzell. „Gleichzeitig zeigt sich, dass mittelfristig trotz Sondervermögen die Spielräume enger werden“, warnte er. Der Gewerkschafter verwies auf die schwierige finanzielle Lage von Kommunen. „Vor allem bei den Kommunen reichen die Anstrengungen angesichts des dortigen Investitionsstaus von 216 Milliarden Euro und der strukturellen Unterfinanzierung aber bei Weitem nicht aus“, sagte der Gewerkschafter. „Hier braucht es eine dauerhafte Lösung, um die Einnahmen nachhaltig zu stärken – etwa durch eine Vermögensteuer und eine gerechtere Erbschaftsteuer.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DGB-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Stefan Körzell.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Redaktionsnetzwerk Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt vor der finanziellen Not der Kommunen und fordert neben einer Vermögenssteuer auch eine höhere Erbschaftssteuer, um die notwendigen Zukunftsinvestitionen zu sichern und Kürzungen bei sozialen Programmen zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Warnung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) war die schwierige finanzielle Situation der Kommunen in Deutschland. Der DGB kritisierte geplante Kürzungen bei sozialen und bildungsrelevanten Ausgaben sowie bei Investitionen in klimaschutztechnische Bereiche und forderte eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Einnahmen durch Maßnahmen wie eine Vermögenssteuer und eine gerechtere Erbschaftsteuer.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat auf die schwierige finanzielle Lage der Kommunen hingewiesen und gefordert, dass zukünftige Investitionen nicht auf Kosten des Sozialstaats gehen dürfen. Zudem wurde eine Erhöhung der Erbschaftssteuer und eine Vermögenssteuer gefordert, um die Einnahmen nachhaltig zu stärken und angekündigte Kürzungen in Bereichen wie dem Bürgergeld und der Bildungsförderung abzulehnen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Schwierigkeiten in der finanziellen Lage der Kommunen, mögliche Kürzungen beim Bürgergeld, bei Bildungsprogrammen und bei der Entwicklungszusammenarbeit, reduziertes Geld für die Dekarbonisierung der Industrie und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, mittelfristig engere Spielräume trotz Sondervermögen, Investitionsstau von 216 Milliarden Euro in den Kommunen, strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Stefan Körzell, dem DGB-Vorstandsmitglied, zitiert. Er warnt vor der schwierigen finanziellen Lage der Kommunen und fordert neben einer Vermögenssteuer eine höhere Erbschaftsteuer. Körzell betont, dass Zukunftsinvestitionen und soziale Belange nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen und fordert die Parlamentarier auf, angekündigte Kürzungen abzuwenden.

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