NRW plant Reform von Psychisch-Kranken-Gesetz

Gesellschaftliche Reformen in Nordrhein-Westfalen

() – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine umfassende Novelle des Psychisch-Kranken- (PsychKG) auf den Weg gebracht. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) teilte am Mittwoch in Düsseldorf mit, das Kabinett habe den Entwurf beschlossen, der nun in die Verbändeanhörung gehe.

Ziel sei es, Betroffene umfangreicher zu versorgen und die besser zu schützen.

Zu den wesentlichen Änderungen gehört, dass ab 2027 jeder der 53 Gesundheitsämter im Land einen gemeindepsychiatrischen Verbund vorhalten muss. Dafür sollen dauerhaft rund 6,3 Millionen jährlich bereitgestellt werden.

Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Sozialpsychiatrischen Diensten, Sicherheitsbehörden, Ausländerbehörden und Unterkünften für Geflüchtete verbessert werden. „Insbesondere Informationspflichten und -wege waren bisher nicht ausreichend geregelt“, erklärte Laumann.

Weitere Neuerungen betreffen das Entlassmanagement aus Kliniken, die Definition der „Gegenwärtigkeit“ einer Gefahr und die für Gerichte, eine sofortige Unterbringung um 24 Stunden zu verlängern.

Zudem soll die Medikamenteneinnahme strukturierter begleitet werden können. Der Schutz der Bevölkerung wird als Grundsatz in der Novelle verankert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: NRW-Landesschild (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

nordrhein-westfälische Landesregierung, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU, Gesundheitsämter, Sozialpsychiatrische Dienste, Sicherheitsbehörden, Ausländerbehörden, Unterkünfte für Geflüchtete.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Worum geht es in einem Satz?

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat eine Novelle des Psychisch-Kranken-Gesetzes beschlossen, die eine bessere Versorgung von Betroffenen und mehr Schutz der Bevölkerung zum Ziel hat, einschließlich der Einrichtung von gemeindepsychiatrischen Verbünden in allen 53 Gesundheitsämtern und Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit Sozialen und Sicherheitsdiensten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Notwendigkeit einer umfassenden Reform des Psychisch-Kranken-Gesetzes
  • Verbesserung der Versorgung von psychisch kranken Menschen
  • Erhöhung des Schutzes der Bevölkerung
  • Mangelnde Regelungen zu Informationspflichten und -wegen
  • Bedarf an besserer Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und Diensten
  • Herausforderungen im Entlassmanagement aus Kliniken
  • Unzureichende Definition von Gefahrenlagen
  • Antrag auf strukturiertere Begleitung der Medikamenteneinnahme

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Umfassende Versorgung der Betroffenen
  • Besseren Schutz der Bevölkerung
  • Einrichtung von gemeindepsychiatrischen Verbünden in 53 Gesundheitsämtern bis 2027
  • Finanzielle Bereitstellung von circa 6,3 Millionen Euro jährlich
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden
  • Klärung von Informationspflichten und -wegen
  • Änderungen im Entlassmanagement aus Kliniken
  • Neue Definition der "Gegenwärtigkeit" einer Gefahr
  • Möglichkeit zur Verlängerung der sofortigen Unterbringung um 24 Stunden
  • Strukturierte Begleitung der Medikamenteneinnahme
  • Verankerung des Bevölkerungsschutzes als Grundsatz der Novelle

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), der erklärt, dass Informationspflichten und -wege bisher nicht ausreichend geregelt waren.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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