Prien sieht Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen

Gesellschaft: Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen in Berlin

Berlin () – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sieht Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen. Darunter zählt sie neben Gewalt in Partnerschaften auch Gewalt im digitalen Raum, wie sie in den ARD-„Tagesthemen“ sagte. Die CDU-Politikerin forderte eine bessere Beratung und Unterstützung bei Anzeigen. Sie brachte zugleich Aspekte abseits strafrechtlicher Bemühungen ins Spiel.

„Wir müssen über die Frage, dass Gewalt eben unter keinen Umständen ein Mittel der Auseinandersetzung (…) ist, darüber müssen wir offensichtlich in den Familien, in den Kindergärten schon, aber auch in den Schulen mehr sprechen und müssen dieses Thema ernster nehmen.“ Prien verwies dabei auf eine Verunsicherung der hinsichtlich ihres Rollenverständnisses.

Die meisten Gewalttaten treffen nach Studienangaben . Prien sagte, dass man sich auch der Situation von Jungen und Männern zuwenden müsse. Die Dinge seien auf keinen Fall hinnehmbar. „Sie sind offensichtlich auch eine Bildungsaufgabe, um die sich auch schon die Kitas, aber auch die Schulen mehr kümmern müssen“

In der zeigt sich auch, dass Migration eine Rolle spielt. Dazu sagte die Bundesfamilienministerin: „Das müssen wir sehr ernst nehmen, und müssen auch der Frage nachgehen, warum insbesondere Frauen mit Zuwanderungsgeschichte im besonderen Maße Gewalt ausgesetzt sind.“

Die CDU-Politikerin kündigte an, dass die Finanzierung für Maßnahmen des Gewalthilfegesetzes zum 1. Januar 2027 beginnt. „Die 2,6 Milliarden (), die der Bund zusätzlich den Kommunen und Ländern zur Verfügung stellt, die werden beginnen in der Zahlung ab 2027.“ Es werde aber einige Jahre dauern, bis der tatsächliche Bedarf gedeckt sein werde. Zurzeit fänden die Bedarfsanalysen in den Ländern statt, so die Ministerin.

Sie hält es zudem für notwendig, dass es in regelmäßigen Abständen Studien gibt. Die Daten müssten so erhoben werden, dass sie vergleichbar sind. Nach der neueren EU-Rechtsetzung sei die Bundesrepublik dazu auch verpflichtet. Derzeit sei man darüber in Abstimmung mit dem und dem Bundeskriminalamt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien am 10.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

CDU, ARD, Bundesregierung, Innenministerium, Bundeskriminalamt, EU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 10. Februar 2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesfamilienministerin Karin Prien fordert mehr Aufmerksamkeit und bessere Unterstützung für Gewaltprävention in der Gesellschaft, einschließlich digitaler Gewalt und der besonderen Situation von gewaltbetroffenen Frauen mit Migrationshintergrund, und kündigt die Finanzierung neuer Maßnahmen ab 2027 an.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Wahrnehmung von Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen
  • Gewalt in Partnerschaften und im digitalen Raum
  • Bedarf an besserer Beratung und Unterstützung bei Anzeigen
  • Problematik des Rollenverständnisses von Männern
  • Hohe Zahl von Gewalttaten gegen Frauen
  • Notwendigkeit, auch Jungen und Männer zu berücksichtigen
  • Einfluss von Migration auf Gewalterfahrungen
  • Finanzierungsankündigung für Gewalthilfemaßnahmen ab 2027
  • Bedarf an regelmäßigen und vergleichbaren Studien zur Gewaltstatistik

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Karin Prien betont Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen
  • Forderung nach besserer Beratung und Unterstützung bei Anzeigen
  • Notwendigkeit, Gewalt in Familien, Kindergärten und Schulen anzusprechen
  • Verunsicherung der Männer bezüglich ihres Rollenverständnisses
  • Mehrheit der Gewalttaten betreffen Frauen, aber auch Situation von Jungen und Männern muss beachtet werden
  • Migration spielt eine Rolle, insbesondere bei Gewalt gegen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Finanzierung für Gewalthilfegesetz beginnt am 1. Januar 2027 mit 2,6 Milliarden Euro
  • Bedarfsanalysen laufen derzeit in den Ländern
  • Regelmäßige Studien zur Erhebung vergleichbarer Daten notwendig
  • Abstimmung mit Innenministerium und Bundeskriminalamt über Datenerhebung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bessere Beratung und Unterstützung bei Anzeigen gefordert
  • Erhöhung der Sensibilisierung für Gewalt in Familien, Kindergärten und Schulen
  • Verunsicherung der Männer hinsichtlich ihres Rollenverständnisses angesprochen
  • Fokussierung auf die Gewaltanwendung gegen Frauen, insbesondere mit Zuwanderungsgeschichte
  • Finanzierung für Maßnahmen des Gewalthilfegesetzes ab 2027 angekündigt
  • Langfristiger Bedarf an Unterstützung wird hervorgehoben
  • Notwendigkeit regelmäßiger Studien betont
  • Erhebung vergleichbarer Daten gefordert
  • Abstimmung mit Innenministerium und Bundeskriminalamt in Arbeit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) zitiert, in der sie Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen beschreibt und eine bessere Unterstützung bei Anzeigen fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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