Linke will finanzielle Beteiligung für Anwohner von Windkraftanlage

Thüringen: Windkraft und Bürgerbeteiligung

Erfurt () – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der Anwohnern von Windenergieanlagen eine direkte finanzielle Beteiligung ermöglichen soll. Damit soll die Akzeptanz für den Ausbau der Windkraft gestärkt werden, wie der energiepolitische Sprecher der Fraktion, Jens Thomas, am Donnerstag mitteilte.

Bisher gibt es in Thüringen nur eine mittelbare Beteiligung über die Kommunen.

„Akzeptanz ist kein Selbstläufer. Sie entsteht dort, wo Menschen konkret erleben, dass die Energiewende fair gestaltet wird und Wertschöpfung in der Region bleibt“, sagte der Abgeordnete.

Der Gesetzentwurf wurde im Landtag erstmals beraten und wird nun im Ausschuss für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten weiterbehandelt.

Der Entwurf sieht vor, dass Vorhabenträger künftig verbindliche Beteiligungsangebote sowohl für Gemeinden als auch für die betroffenen Einwohner unterbreiten müssen. Mögliche Modelle sind Bürgerenergiegenossenschaften, vergünstigte Stromtarife oder pauschale Zahlungen.

Entscheidend sei, dass die Beteiligung verbindlich, transparent und spürbar ausgestaltet werde, so Thomas.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Windräder (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Thüringer Landtag, Jens Thomas, Ausschuss für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der Anwohnern von Windenergieanlagen eine direkte finanzielle Beteiligung ermöglichen soll, um die Akzeptanz für den Ausbau der Windkraft zu stärken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einbringung eines Gesetzentwurfs durch Die Linke im Thüringer Landtag
  • Ziel: direkte finanzielle Beteiligung für Anwohner von Windenergieanlagen
  • Erhöhung der Akzeptanz für den Windkraftausbau
  • Bisherige Regelung: mittelbare Beteiligung über Kommunen
  • Betonung der fairen Gestaltung der Energiewende
  • Betonung der regionalen Wertschöpfung
  • Notwendigkeit verbindlicher Beteiligungsangebote für Gemeinden und Einwohner
  • Mögliche Beteiligungsmodelle: Bürgerenergiegenossenschaften, vergünstigte Stromtarife, pauschale Zahlungen
  • Forderung nach verbindlicher, transparenter und spürbarer Beteiligung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stärkung der Akzeptanz für den Ausbau der Windkraft
  • Direkte finanzielle Beteiligung der Anwohner
  • Wertschöpfung bleibt in der Region
  • Verbindliche Beteiligungsangebote für Gemeinden und Einwohner
  • Mögliche Modelle: Bürgerenergiegenossenschaften, vergünstigte Stromtarife, pauschale Zahlungen
  • Transparente und spürbare Gestaltung der Beteiligung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Jens Thomas, der energiepolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, betont: „Akzeptanz ist kein Selbstläufer. Sie entsteht dort, wo Menschen konkret erleben, dass die Energiewende fair gestaltet wird und Wertschöpfung in der Region bleibt.“

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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