Sachsen übergibt Datenbank zu DDR-Heimen an Gedenkstätte Torgau

Gesellschaft: Erinnerung an DDR-Kinderheime in Torgau

Torgau () – Das sächsische Sozialministerium hat eine umfangreiche Datendokumentation zu - und Jugendheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie aus der DDR-Zeit an den Trägerverein der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau übergeben. Das teilte Sozialministerin Petra Köpping mit.

Die Datenbank erfasst mehr als 450 Einrichtungen in aus den Jahren 1949 bis 1990.

Die Ministerin betonte, die Initiative schaffe einen neuartigen Zugang zu einem weitgehend verdrängten Kapitel der DDR-. Unterbringungsformen, Missstände und deren Folgen über Generationen hinweg würden sichtbar gemacht.

Der Trägerverein, die Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V., wird nun auf Basis der eine ‚digitale Landkarte der Erinnerungsorte‘ erstellen.

Diese interaktive Karte soll bis Ende des Jahres veröffentlicht werden und historische Informationen, Bildmaterial sowie persönliche Stimmen von Betroffenen zu den einzelnen Heimen bereitstellen. Nach der geplanten Freischaltung im Jahr 2027 soll das Angebot kontinuierlich gepflegt und auch auf andere Betroffenengruppen ausgeweitet werden.

Es soll unter anderem der politischen dienen und Behörden in Rehabilitierungsverfahren unterstützen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Petra Köpping (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Sozialministerium, Trägerverein der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau, Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Torgau

Worum geht es in einem Satz?

Das sächsische Sozialministerium hat umfassende Daten zu Kinder- und Jugendheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe aus der DDR-Zeit an die Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau übergeben, um eine interaktive "digitale Landkarte der Erinnerungsorte" zu erstellen, die historische Informationen und persönliche Berichte von Betroffenen bereitstellt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Übergabe einer Datendokumentation zu Einrichtungen der DDR-Zeit
  • Erfassung von über 450 Einrichtungen in Sachsen (1949-1990)
  • Bedarf an Aufarbeitung der Geschichte durch neue Initiative
  • Sichtbarmachung von Unterbringungsformen und Missständen
  • Beteiligung des Trägervereins der Gedenkstätte Jugendwerkhof Torgau
  • Schaffung eines Zugangs zu einem verdrängten Kapitel der Geschichte
  • Erstellung einer digitalen Landkarte der Erinnerungsorte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Neuartiger Zugang zu einem verdrängten Kapitel der DDR-Geschichte
  • Sichtbarmachung von Unterbringungsformen und Missständen
  • Erstellung einer digitalen Landkarte der Erinnerungsorte
  • Veröffentlichung historischer Informationen und Bildmaterial
  • Bereitstellung persönlicher Stimmen von Betroffenen
  • Unterstützung der politischen Bildung
  • Hilfe für Behörden in Rehabilitierungsverfahren
  • Kontinuierliche Pflege des Angebots nach Freischaltung 2027
  • Ausweitung auf andere Betroffenengruppen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sozialministerin Petra Köpping zitiert, die betont, dass die Initiative einen neuartigen Zugang zu einem verdrängten Kapitel der DDR-Geschichte schaffe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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