Landtagspräsident übergibt NS-Dokumente aus Neuss an Auschwitz-Gedenkstätte

Gesellschaftliche Verantwortung in Nordrhein-Westfalen

() – Der Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, André Kuper, hat stellvertretend 428 historische Dokumente aus der NS-Zeit an die Stiftung Auschwitz-Birkenau übergeben. Die Unterlagen, darunter Lagerpostkarten, Täterbriefe und Lagergeld, stammen aus dem Neusser Auktionshaus Felzmann und sollten ursprünglich im November 2025 versteigert werden.

Nach Protesten unter anderem des Fritz Bauer Instituts wurde die Auktion abgesetzt und eine Lösung für die Übergabe an die Gedenkstätte gesucht.

Kuper erklärte, man sei dankbar, eine gefunden zu haben, den Dokumentenbestand an die Archive der betreffenden Gedenkstätten zu übergeben. ‚Die Erinnerung in Archiven und Museen wahrt die Würde der Opfer und dient der weiteren ‘, sagte er. Für den Ankauf wurden keine öffentlichen Gelder verwendet, sondern private Spender gewonnen, darunter die Bethe-Stiftung aus Bergisch-Gladbach.

Die Stiftung Auschwitz-Birkenau übernimmt den Bestand treuhänderisch und wird Dokumente, die andere Gedenkstätten betreffen, dorthin weiterleiten.

Die Auschwitz betreffenden Dokumente werden archiviert, restauriert und wissenschaftlich ausgewertet. Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in , betonte die Bedeutung, dass die Dokumente ‚an die richtigen Orte und in die richtigen Hände‘ gelangen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Konzentrationslager Auschwitz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Stiftung Auschwitz-Birkenau, Fritz Bauer Institut, Bethe-Stiftung, Zentralrat der Juden in Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Das genaue Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses wird in dem Text nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Auschwitz, Düsseldorf, Neuss, Bergisch-Gladbach

Worum geht es in einem Satz?

Der Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, André Kuper, übergab 428 historische Dokumente aus der NS-Zeit an die Stiftung Auschwitz-Birkenau, nachdem eine geplante Auktion aufgrund von Protesten abgesagt wurde, um die Erinnerung der Opfer zu wahren und die Dokumente angemessen zu archivieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Historische Dokumente aus der NS-Zeit
  • Ursprüngliche Versteigerung im Auktionshaus Felzmann
  • Proteste von Institutionen wie dem Fritz Bauer Institut
  • Absetzung der Auktion
  • Suche nach einer Lösung zur Übergabe
  • Notwendigkeit der Bewahrung der Erinnerung
  • Private Finanzierung durch Spender
  • Ziel der Übergabe an die Stiftung Auschwitz-Birkenau

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik und Öffentlichkeit

- André Kuper übergibt 428 historische Dokumente an die Stiftung Auschwitz-Birkenau
- Proteste, unter anderem vom Fritz Bauer Institut, führen zur Absetzung der geplanten Auktion
- Suche nach Übergabe-Lösung an Gedenkstätte nach Protesten
- Kuper betont Wert der Erinnerung in Archiven und Museen
- Private Spenden finanzieren den Ankauf, keine öffentlichen Gelder verwendet
- Abraham Lehrer hebt Bedeutung der richtigen Übertragung der Dokumente hervor

Medien

- Keine spezifische Reaktion der Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Übergabe von 428 historischen Dokumenten an die Stiftung Auschwitz-Birkenau
  • Absetzung der Auktion nach Protesten
  • Wahrung der Würde der Opfer
  • Unterstützung der weiteren Forschung
  • Keine Verwendung öffentlicher Gelder
  • Treuhändische Übernahme durch die Stiftung Auschwitz-Birkenau
  • Archivierung, Restaurierung und wissenschaftliche Auswertung der Dokumente
  • Betonung der Bedeutung der richtigen Archivierung und Weiterleitung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. André Kuper erklärt, dass man dankbar sei, eine Möglichkeit gefunden zu haben, die Dokumente an die Archive der Gedenkstätten zu übergeben und betont die Bedeutung der Erinnerung in Archiven und Museen für die Würde der Opfer und die Forschung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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