30 Stolpersteine erinnern in Hamburg an Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen
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30 Stolpersteine erinnern in Hamburg an Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen
Hamburg () – In Hamburg-Groß Borstel werden am 7. Juli 30 Stolpersteine für Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen verlegt. Die Kinder starben 1944 und 1945 unter menschenunwürdigen Bedingungen in der sogenannten ‚Ausländerkinder-Pflegestätte‘ Sportstraße.
Ihre Mütter waren während der NS-Zeit zur Arbeit in der Metallindustrie gezwungen worden, wie die Stolperstein-Initiative Hamburg-Eppendorf und Hamburg-Groß Borstel mitteilte.
Die Gedenksteine werden vom Künstler Gunter Demnig an der Sportallee/Ecke Weg beim Jäger verlegt. Zur Einweihung werden unter anderem Kulturstaatsrat Carsten Brosda und die Bezirksamtsleiterin Bettina Schomburg erwartet.
Jugendliche und Paten werden die Namen der Kinder verlesen, die aus Frankreich, Lettland, Belgien, Russland, der Ukraine, Litauen, Italien und den Niederlanden stammten.
Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr. Die Stolperstein-Initiative will damit an das Schicksal der bisher vergessenen Kinder und ihrer Mütter erinnern.
In ganz Europa erinnern bereits über 100.000 Stolpersteine an Opfer des Nationalsozialismus.
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Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 7. Juli. Die Kinder starben in den Jahren 1944 und 1945.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg-Groß Borstel, Sportstraße, Sportallee/Ecke Weg beim Jäger, Frankreich, Lettland, Belgien, Russland, Ukraine, Litauen, Italien, Niederlande.
Worum geht es in einem Satz?
In Hamburg-Groß Borstel werden am 7. Juli 30 Stolpersteine für Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen verlegt, die 1944 und 1945 in einer Pflegestätte starben, um an ihr Schicksal und das ihrer Mütter während der NS-Zeit zu erinnern.
Der Auslöser für das Ereignis in Hamburg-Groß Borstel ist die Verlegung von Stolpersteinen, um an die Kinder von Zwangsarbeiterinnen der NS-Zeit zu erinnern, die unter unmenschlichen Bedingungen in einer Pflegeeinrichtung verstarben. Diese Mütter waren während des Krieges gezwungen, in der Metallindustrie zu arbeiten. Die Initiative zielt darauf ab, das vergessene Schicksal dieser Kinder und ihrer Mütter ins Bewusstsein zu rufen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel berichtet von der Verlegung von 30 Stolpersteinen in Hamburg-Groß Borstel zur Erinnerung an Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen. Die Veranstaltung wird von lokalen Vertretern, darunter Kulturstaatsrat Carsten Brosda, unterstützt, und zielt darauf ab, das Schicksal dieser vergessen geglaubten Kinder und ihrer Mütter ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
30 Stolpersteine werden verlegt, die Kinder starben unter menschenunwürdigen Bedingungen, die Mütter wurden zur Arbeit in der Metallindustrie gezwungen, Gedenksteine werden vom Künstler Gunter Demnig verlegt, Kulturstaatsrat Carsten Brosda und Bezirksamtsleiterin Bettina Schomburg nehmen an der Einweihung teil, Jugendliche und Paten verlesen die Namen der Kinder, Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr, an das Schicksal der bisher vergessenen Kinder und ihrer Mütter erinnern, über 100.000 Stolpersteine in ganz Europa erinnern an Opfer des Nationalsozialismus.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird eine Stellungnahme der Stolperstein-Initiative Hamburg-Eppendorf und Hamburg-Groß Borstel zitiert, die darauf hinweist, dass sie mit der Verlegung der Stolpersteine an das Schicksal der bisher vergessenen Kinder und ihrer Mütter erinnern möchte.
Hamburg: Eine Stadt der Erinnerung
Hamburg ist nicht nur für seinen Hafen bekannt, sondern auch für sein Engagement, die Erinnerung an die dunkle Vergangenheit Deutschlands wachzuhalten. In diesem spirituellen und kulturellen Zentrum wird am 7. Juli eine besondere Aktion stattfinden: die Verlegung von 30 Stolpersteinen für Säuglinge, die unter tragischen Umständen starben. Diese Gedenksteine sollen an die Kinder erinnern, die während der NS-Zeit in der sogenannten „Ausländerkinder-Pflegestätte“ litten. Die Initiative zur Erinnerung an diese vergessenen Opfer zeigt das starke Bewusstsein der Hamburger Bürger für die Geschichte ihrer Stadt. Mit der Unterstützung von engagierten Persönlichkeiten und Jugendlichen wird dieser besondere Ort zum Zeichen des Gedenkens und der Mahnung.