Sonneborn fordert Chat-Überwachung von der Leyens

Sonneborn fordert Chat-Überwachung von der Leyens

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Politik: Überwachung von Kommissionspräsidentin in Straßburg

Straßburg () – Der Europaabgeordnete und Chef der Satire-Partei Die PARTEI Martin Sonneborn fordert die Überwachung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU).

„Ich arbeite zum ersten Mal legislativ und habe im EU-Parlament einen Antrag eingebracht, zur gerade beschlossenen Chatkontrolle“, sagte Sonneborn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Statt anlasslos alle zu überwachen, sollten wir lieber die SMS-Kommunikation der Kommissionspräsidentin überwachen. Aus Anlass.“

Er protestiere damit gegen „eine anlasslose Kontrolle der Kommunikation von 450 Millionen EU-Bürgern, von denen einige ja auch unschuldig sein könnten“. Die vom Rat der Europäischen Union geplante Chatkontrolle bereite, „ein Orwellsches Überwachungssystem vor, auf das – um es für Ihre Leser mal plakativ zu machen – auch die AfD zurückgreifen kann, wenn sie demnächst irgendwo regiert“, sagte Sonneborn.

„Frau von der Leyen hat schon dreimal illegal ihre SMS gelöscht“, begründete Sonneborn seinen Vorstoß gegen die Kommissionspräsidentin. „In der Pfizer-Affäre wissen wir deshalb nicht, wie und warum die EU-Bürger in einem enormen Preissprung 35 Milliarden Euro für viel zu viele Impfstoffe bezahlt haben. Wir wissen auch nicht, was für Einwände Frankreichs Präsident Macron gegen das – kritisch zu sehende – EU-Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten hat. Und aus von der Leyens Zeit als Verteidigungsministerin fehlen Textnachrichten, die ihre wahnsinnigen Ausgaben für Unternehmensberater erklären könnten.“

Die Kontrolle ihrer SMS-Kommunikation löse zudem eine durch von der Leyen selbst gemachte Zusage ein: „Eine Überwachung würde die Transparenz herstellen, die die Kommissionspräsidentin vor ihrer Wahl versprochen hatte“, sagte Sonneborn.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ursula von der Leyen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ursula von der Leyen, Martin Sonneborn, Macron

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

EU-Kommission, CDU, Die PARTEI, Neue Osnabrücker Zeitung, Rat der Europäischen Union, AfD, Frankreich, Mercosur, Unternehmensberater.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Straßburg

Worum geht es in einem Satz?

Martin Sonneborn, der Chef der Satire-Partei Die PARTEI, fordert die Überwachung der SMS-Kommunikation der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, um gegen die geplante anlasslose Chatkontrolle für EU-Bürger zu protestieren und vergangene illegale Löschungen ihrer Nachrichten zu beleuchten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach Überwachung von Ursula von der Leyen
  • Einführung eines Antrags im EU-Parlament zur Chatkontrolle
  • Protest gegen anlasslose Kontrolle der Kommunikation von EU-Bürgern
  • Bedenken bezüglich des geplanten Überwachungssystems
  • Vorwurf der illegalen SMS-Löschung durch von der Leyen
  • Unklare Umstände über Impfstoffkäufe in der Pfizer-Affäre
  • Fehlende Informationen zum EU-Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten
  • Mangelnde Transparenz in von der Leyens Amtsführung
  • Zusage zur Transparenz von von der Leyen vor ihrer Wahl

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Martin Sonneborn fordert Überwachung von Ursula von der Leyen
  • Protest gegen anlasslose Kontrolle der Kommunikation von EU-Bürgern
  • Chatkontrolle wird als Orwellsches Überwachungssystem bezeichnet
  • Sonneborn erwähnt illegales Löschen von SMS durch von der Leyen
  • Kritik an undurchsichtigen Impfstoffpreisen und Handelsabkommen
  • Überwachung soll Transparenz herstellen, die von der Leyen versprochen hat

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Überwachung der SMS-Kommunikation von Ursula von der Leyen
  • Protest gegen anlasslose Kontrolle der Kommunikation von EU-Bürgern
  • Kritik an potenziellen Folgen eines Orwellschen Überwachungssystems
  • Unklarheit über die Gründe für hohe Impfstoffkosten
  • Mangelnde Transparenz bezüglich Einwände von Macron gegen Handelsabkommen
  • Fehlende Erklärungen für Ausgaben von Unternehmensberatern
  • Überwachung könnte versprochene Transparenz herstellen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Martin Sonneborn zitiert. Er fordert die Überwachung von Ursula von der Leyen und argumentiert, dass dies zur Transparenz beitragen würde, die sie vor ihrer Wahl versprochen hatte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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