Wirtschafts- und Innenministerium blockieren Bürgergeld-Beschluss

Politik in Berlin: Veto gegen Grundsicherung

() – Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Innenminister (CSU) haben ein Veto gegen den Plan für die Einführung der neuen Grundsicherung eingelegt. Das schreibt das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Wegen der beiden „Leitungsvorbehalte“ musste die Reform des Bürgergelds am Mittwoch von der Tagesordnung des Bundeskabinetts genommen und konnte nicht wie geplant beschlossen werden, hieß es.

Hintergrund sind Unstimmigkeiten zum Gesetz für die neue Grundsicherung, das aus dem Arbeitsministerium von Bärbel Bas (SPD) stammt. Die hatte sich vor einigen Wochen auf Eckpunkte geeinigt, die für Terminverweigerer nach dem dritten Versäumnis die vollständige Streichung der Leistungen vorsehen. An dieser Stelle wolle Bas entgegen der vorherigen Einigung nun nur dann einen kompletten Leistungsentzug vorsehen, wenn vorher eine persönliche Anhörung stattgefunden hat, so die Regierungskreise. Das berge die Gefahr, dass der Betroffene den Leistungsentzug einseitig verhindern könne.

Bei der SPD sorgen die Leitungsvorbehalte für Unmut, weil der Gesetzentwurf schon mit dem Kanzleramt abgestimmt war. Das Veto von Wirtschafts- und soll aber auf der Unionsseite abgesprochen sein, hieß es.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kanzlermappe auf dem Kabinettstisch (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Katherina Reiche (CDU), Alexander Dobrindt (CSU), Handelsblatt, Bärbel Bas (SPD), SPD, Kanzleramt, Unionsseite.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Innenminister Alexander Dobrindt haben ein Veto gegen den Gesetzesentwurf zur neuen Grundsicherung eingelegt, was zur Annullierung der geplanten Beschlussfassung im Bundeskabinett geführt hat.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Veto von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Innenminister Alexander Dobrindt
  • Unstimmigkeiten im Gesetz zur neuen Grundsicherung
  • Abweichung von vorherigen Einigungen der Koalition
  • Bedenken bezüglich der vollständigen Streichung der Leistungen bei Terminverweigerung
  • Wunsch nach persönlicher Anhörung vor Leistungsentzug
  • Unmut bei der SPD über Leitungsvorbehalte
  • Abstimmung des Gesetzentwurfs mit dem Kanzleramt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Innenminister Alexander Dobrindt legen Veto gegen Grundsicherungsplan ein
  • Reform des Bürgergelds wurde von der Tagesordnung des Bundeskabinetts genommen
  • Unstimmigkeiten zum Gesetz für neue Grundsicherung aus dem Arbeitsministerium von Bärbel Bas
  • Koalition hatte sich auf Eckpunkte geeinigt, die vollständige Streichung der Leistungen für Terminverweigerer vorsehen
  • Bärbel Bas möchte nur bei persönlicher Anhörung einen kompletten Leistungsentzug vorsehen
  • Unmut bei der SPD über Leitungsvorbehalte, da Gesetzentwurf bereits mit Kanzleramt abgestimmt war
  • Veto von Wirtschafts- und Innenministerium soll auf Unionsseite abgesprochen sein

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Reform des Bürgergelds wird verzögert
  • Entwurf konnte nicht beschlossen werden
  • Unmut innerhalb der SPD
  • Gefahr von Leistungsentzügen durch persönliche Anhörungen
  • Unklarheiten in der Koalitionssituation

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Es wird darauf hingewiesen, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein Veto gegen den Plan für die Einführung der neuen Grundsicherung eingelegt haben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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