Brandenburger Grüne fordern Rettung der Antidiskriminierungsberatung
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Gesellschaftliche Herausforderungen in Brandenburg
Potsdam () – Die einzige unabhängige Antidiskriminierungsberatung in Brandenburg steht vor dem Aus. Der Verein Opferperspektive muss seine Beratungsstelle am 31. Januar 2026 schließen, falls nicht 260.000 Euro Landesmittel bereitgestellt werden, teilten die Brandenburger Bündnisgrünen mit.
‚Brandenburg steht vor einem sozialpolitischen Tiefpunkt‘, kritisierte Surani Loibl, vielfaltspolitische Sprecherin der Grünen.
Die SPD-BSW-Regierung lasse Menschen, die Diskriminierung erfahren, 'schutzlos im Regen stehen‘. Antidiskriminierungsarbeit sei kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie und ein Menschenrecht.
Die Beratungsstelle bietet seit 2009 rechtliche Ersteinschätzungen, psychosoziale Unterstützung und Fortbildungen an.
Seit 2023 deckt sie alle Diskriminierungsmerkmale des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ab. Der Verein hat eine Petition gestartet und fordert Ministerpräsident Dietmar Woidke auf, die Finanzierung langfristig abzusichern.
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Potsdam, Brandenburg.
Worum geht es in einem Satz?
Die unabhängige Antidiskriminierungsberatung in Brandenburg, der Verein Opferperspektive, droht zum 31. Januar 2026 zu schließen, wenn nicht 260.000 Euro Landesmittel bereitgestellt werden, was von den Brandenburger Bündnisgrünen als sozialpolitischer Tiefpunkt kritisiert wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Schließung der Antidiskriminierungsberatung droht
Fehlende Landesmittel in Höhe von 260.000 Euro
Kritik von Surani Loibl (Grüne) an der SPD-BSW-Regierung
Charakterisierung der Antidiskriminierungsarbeit als essenziell für Demokratie
Beratungsstelle bietet seit 2009 Unterstützung in verschiedenen Bereichen
Abdeckung aller Diskriminierungsmerkmale des AGG seit 2023
Petition zur langfristigen Sicherung der Finanzierung gestartet
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Surani Loibl, vielfaltspolitische Sprecherin der Grünen, kritisiert die Situation und bezeichnet sie als "sozialpolitischen Tiefpunkt".