Gesundheitsministerin schließt Praxisgebühr nicht aus

Gesundheitsministerin schließt Praxisgebühr nicht aus

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Gesundheitspolitik in Berlin: Praxisgebühren im Gespräch

Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hält die Einführung einer Praxisgebühr für ein mögliches Instrument bei der Einführung eines Primärarztsystems, das die Wartezeiten für Patienten bei Facharztterminen verkürzen soll.

„Wir brauchen ein kluges Instrument, das zur Steuerung verhilft“, sagte die Ministerin am Montagabend in Düsseldorf beim Netzwerk-Treffen Ärzte IN der Rheinischen Post: „Ohne irgendein Steuerungselement geht es nicht.“

Denkbar sei statt einer Praxisgebühr aber auch ein Bonus für Patienten, wenn man sich komplett an die Hausarztschiene halte: „In die eine oder andere Richtung muss ich es merken.“ Sie wolle keine Zwei-Klassen-Medizin schaffen und keine Ungerechtigkeiten für Patienten erzeugen, sagte die Ministerin weiter. Die Idee, bei jedem Arztbesuch eine Gebühr zu nehmen, sieht Warken vor diesem Hintergrund kritisch: „Ich will auch niemanden davon abhalten, dass er zum Arzt geht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesgesundheitsministerin, Nina Warken, CDU, Netzwerk-Treffen Ärzte IN, Rheinische Post

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Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Düsseldorf

Worum geht es in einem Satz?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken schlägt vor, eine Praxisgebühr oder einen Bonus für die Inanspruchnahme des Hausarztes einzuführen, um ein Primärarztsystem zu fördern und die Wartezeiten auf Facharzttermine zu verkürzen, ohne dabei Ungerechtigkeiten im Gesundheitswesen zu schaffen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschlag zur Einführung einer Praxisgebühr
  • Ziel: Verkürzung der Wartezeiten bei Facharztterminen
  • Unterstützung eines Primärarztsystems
  • Notwendigkeit von Steuerungselementen im Gesundheitssystem
  • Alternativen wie Boni für Patienten
  • Vermeidung einer Zwei-Klassen-Medizin
  • Kritik an einer Gebühr pro Arztbesuch

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung einer Praxisgebühr als Steuerungselement
  • Verkürzung der Wartezeiten für Facharzttermine
  • Möglichkeit eines Patienten-Bonus für Hausarzttreue
  • Vermeidung von Zwei-Klassen-Medizin
  • Verhinderung von Ungerechtigkeiten für Patienten
  • Keine Abschreckung bei Arztbesuchen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zitiert. Sie äußert sich zur Einführung einer Praxisgebühr als mögliches Instrument zur Steuerung des Primärarztsystems.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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